KONZERN-ANHANG 49 KONZERN-ANHANG GRUNDLAGEN UND METHODEN Die Klöckner-Werke AG hat ihren Firmensitz in der Klöcknerstraße 29 in 47057 Duisburg, Deutschland. Der Klöckner-Konzern ist ein international tätiges Industrieunternehmen. Die Hauptgeschäftstätigkeit ist die Planung, der Bau und die Installation von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränkeindustrie sowie die Food- und Non-Food-Industrie. Weiter gehören zu der Unternehmens- gruppe Maschinenbauunternehmen, die Gummispritzgieß- und Schuhmaschinen herstellen. Der vorliegende Konzern-Abschluss der Klöckner-Werke AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 einschließ- lich der Vorjahresangaben wird im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt. Hierbei kommen alle bis zum 31. Dezember 2009 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen des IASB bzw. seiner Gremien zur Anwendung. Des Weiteren werden die nach § 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und die Standards des Deutschen Rechnungs- legungs Standards Committee (DRSC) sowie deren Interpretationen berücksichtigt. Die folgenden neuen bzw. geänderten Standards sind für alle Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen, erstmalig verpflichtend anzuwenden (IAS 8.28): IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" (überarbeitet): Die neue Fassung des Standards sieht geänderte Bezeichnungen für die Bestand- teile des Abschlusses vor. Daneben erfolgt eine deutlichere Trennung von nichteigentümerbezogenen Eigenkapitalveränderungen ("non-owner changes in equity") und eigentümerbezogenen Eigenkapitalveränderungen ("owner changes in equity"). Die ergebnis- neutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen ("other comprehensive income", OCI) sind daher zwingend in einer sogenannten Gesamterfolgsrechnung darzustellen. Eine Darstellung zusammen mit eigentümerbezogenen Eigenkapitalveränderun- gen in Form eines Eigenkapitalspiegels ist nicht mehr möglich. Dividenden werden nicht mehr in der Erfolgsrechnung, sondern als eigentümerbezogene Eigenkapitalveränderungen ausschließlich in der Eigenkapitalveränderungsrechnung oder im Anhang ausge- wiesen. Die verpflichtende Darstellung der ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen in der Gesamterfolgsrech- nung kann weiterhin wahlweise im Rahmen einer einzigen umfassenden Rechnung (Aufstellung sämtlicher Erträge und Aufwendun- gen mit dem Periodenergebnis als Zwischensumme) oder in zwei Rechnungen (Gewinn- und Verlustrechnung sowie vom Perioden- ergebnis ausgehende Darstellung der nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen) erfolgen. Die Gesamterfolgsrechnung differenziert nach den einzelnen Komponenten des „OCI", wobei neben dem Effekt von Ertragsteuern auch Anpassungsbuchungen bei Umgliederung von zuvor ergebnisneutral erfassten Erträgen und Aufwendungen in die Gewinn- und Verlustrechnung bei Realisierung separat darzustellen sind. Außerdem ist für jede Komponente der auf sie entfallende Betrag an Ertragsteuern anzugeben. IFRS 8 „Geschäftssegmente“ ersetzt den IAS 14 "Segmentberichterstattung" und passt die Anforderungen der Segmentbericht- erstattung an den amerikanischen SFAS 131 "Disclosures about segments of an enterprise and related information" an. Der neue Standard wendet den sogenannten "management approach" an, nach dem die Segmentberichterstattung strukturell und inhaltlich an die den internen Entscheidungsträgern regelmäßig vorgelegten Berichte angepasst wurde.
