KONZERN-ANHANG 75 Die Ermächtigungen können einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilbeträgen, einzeln oder gemeinsam, die Ermächtigungen unter lit. aa), bb) und cc) auch durch abhängige oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen oder für deren Rech- nung oder für Rechnung der Gesellschaft handelnde Dritte ausgeübt werden. Von der Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien wurde kein Gebrauch gemacht. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält die in den Vorjahren bei der Ausgabe von Aktien durch die Klöckner-Werke AG über den Nennbetrag hinaus erzielten Beträge. Zum teilweisen Ausgleich des Bilanzverlustes wurde im Geschäftsjahr 2009 ein Betrag von 86.864 T€ ent- nommen. Transaktionskosten aus einer Sachkapitalerhöhung im Vorjahr haben die Kapitalrücklage um 0,2 Mio.€ gemindert. Gewinnrücklagen/Bilanzgewinn Die Gewinnrücklagen enthalten die in den früheren Geschäftsjahren bei der Klöckner-Werke AG gebildeten Beträge sowie Einstel- lungen aus den Jahresüberschüssen bzw. Entnahmen zum Ausgleich von Jahresfehlbeträgen. Darüber hinaus werden hier die er- folgsneutral erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen erfasst. Kumuliertes übriges Eigenkapital Das übrige kumulierte Eigenkapital ist ein Bestandteil der Rücklagen. Erfasst werden dort die Währungsdifferenzen aus der Umrech- nung von ausländischen Abschlüssen. Kapitalmanagement Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements des Konzerns ist es, sicherzustellen, dass auch in Zukunft die Schuldentilgungsfähigkeit und die finanzielle Substanz des Konzerns erhalten bleiben. Die finanzielle Sicherheit wird im Wesentlichen durch die Kennzahl Eigenkapitalquote gesteuert. Bestandteile dieser Kenngröße sind das Eigenkapital gemäß Konzern-Bilanz und die Konzern- Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2009 auf 25,1% gesunken (31. Dezember 2008: 40,8%).
