Finanzlage 3 3ko n z e r n l a g e b e r i c h tü b e r b l i c k ko n z e r n a b s c h l u s sg e s c h ä f t s b e r e i c h e Insgesamt belief sich das Ergebnis nach Steuern 2009 auf – 75,8 mio. € (Vorjahr: 30,6 mio. €). Das Ergeb nis je Aktie verringerte sich dabei von 1,18 € (2008) auf – 2,95 € je Aktie (2009). Die Anzahl des gewich teten Durchschnitts der sich im Umlauf befindlichen Aktien betrug im Berichtsjahr 25,7 mio. Stück. Hierbei sind eigene Aktien (4,54 %) nicht enhalten. konzerngewinn- und -verlustrechnung (verkürzt) (in mio. €) 2008 2009 Umsatzerlöse 1.266,1 902,1 Betriebsergebnis (ebit) 52,0 – 52,9 Finanzergebnis – 5,0 – 11,5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – 16,4 – 11,4 Jahresüberschuss /fehlbetrag 30,6 – 75,8 finanzlage grundsätze und ziele des finanzmanagements Die Finanzvolumina der Konzerngesellschaften werden weitgehend gebündelt und über das zentrale Finanzmanagement der kuka ag gesteuert. Dort werden die konzernweiten Kredit, Liquiditäts, Zins und Währungsrisiken erfasst und im Wesentlichen gesichert. Der Einsatz von marktgängigen derivativen Finanzinstrumenten erfolgt ausschließlich grundgeschäftsbezogen bzw. auf Basis erwarteter Geschäfte. kuka hat für alle Konzerngesellschaften einheitliche Richtlinien für die Handhabung von Risiken im Finanzbereich erlassen. konzernfinanzierung und liquiditätssicherung Die Konzernfinanzierungspolitik verfolgt das Ziel, jederzeit über ausreichend Liquiditätsreserven zu verfügen, um den operativen sowie strategischen Finanzbedarf der Konzerngesellschaften sicherstel len zu können. Die Liquiditätssicherung erfolgt auf der Grundlage einer mehrjährigen Finanzplanung sowie einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung, die jeweils alle konsolidierten Konzernunter nehmen einbezieht. Die operative Geschäftstätigkeit der Konzerngesellschaften und die daraus resultierenden Einzahlungen stellen die wichtigste Liquiditätsquelle des Konzerns dar. Im Rahmen vorhandener CashManagement Systeme werden die Liquiditätsüberschüsse einzelner Konzerngesellschaften genutzt, um den Finanz bedarf anderer Konzerngesellschaften zu decken. Der zentrale konzerninterne Finanzausgleich verrin gert das benötigte Fremdfinanzierungsvolumen mit positivem Einfluss auf das Zinsergebnis. Die Deckung des Finanzbedarfs des kuka Konzerns wird im Wesentlichen durch den bestehenden Konsortialkredit vertrag sowie durch die begebene Wandelanleihe sichergestellt (weiterführende Erläuterungen siehe Konzernanhang / Erläuterung 28).
