kuka Robotics 7 1ko n z e r n l a g e b e r i c h tü b e r b l i c k ko n z e r n a b s c h l u s sg e s c h ä f t s b e r e i c h e Gleichzeitig wurden auf der ligna 2009, der internationalen Leitmesse für die Forst und Holzwirtschaft, die neuen Palletierroboter kr 300 pa, 470 pa und 700 pa vorgestellt. Damit verfügt kuka Robotics zwischenzeitlich über das breiteste Angebot von Palletierrobotern weltweit; diese werden vor allem in der Intralogistik z. B. der Lebensmittel, Holz, Baustoff, Metall oder Elektronikindustrie eingesetzt. weltweiter absatzeinbruch Im Zuge der Wirtschaftskrise ist die Nachfrage nach Industrierobotern weltweit eingebrochen. Diese negative Entwicklung hatte bereits im vierten Quartal 2008 eingesetzt. Die International Federation of Robotics (ifr) ermittelte 2009 einen Rückgang verkaufter Roboter (in Stückzahlen) gegenüber dem Vorjahr um 50 %. Von dieser Entwicklung war besonders die Automobilindustrie betroffen. Diese Bran che litt unter massiven Absatzeinbrüchen und reduzierte daraufhin ihre Investitionen in neue Fertigungs anlagen und Industrieroboter. Deshalb nehmen Überlegungen zu Lebenszykluskosten in dieser Kundengruppe einen immer breiteren Raum ein. Für eine Investitionsentscheidung sind nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Folgekosten des Betriebs entscheidend. Lebenszykluskosten erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der war tungsarmen und umrüstbaren kuka Roboter vor allem im Einsatz über mehrere Nutzungsperioden. Ins gesamt gingen die Auftragseingänge des Geschäftsbereichs aus der Automobilindustrie 2009 um 38,1% auf 104,9 mio. € gegenüber dem Vorjahr zurück. Die neue Generation von Industrierobotern, die Ende des laufenden Geschäftsjahres auf den Markt kommt, soll die führende Marktposition von kuka Robotics im Geschäft mit der Automobilindustrie festigen. flexible kapazitäten sicherten nahezu ausgeglichenes operatives ergebnis Insgesamt gingen die Auftragseingänge und Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Robotics im Geschäfts jahr 2009 mit – 30,2 % bzw. – 30,3 % auf Grund der wirtschaftskrisenbedingt schwachen Nachfrage nach Investitionsgütern gegenüber dem Vorjahr jeweils deutlich zurück. Gleichzeitig verringerte sich der Auf tragsbestand per 31. Dezember von 100,2 mio. € (2008) um 6,3 % auf 93,9 mio. € (2009). Dennoch ent wickelte sich das Geschäft von kuka Robotics infolge der starken technologischen Marktposition und der hohen Kundenorientierung besser als der Gesamtmarkt. Auf den Nachfrageeinbruch reagierte der Geschäftsbereich mit einer Anpassung seiner Kapazitäten. Als Instrumente kamen hier im Wesentlichen das im Vorjahr abgeschlossene flexible Arbeitszeitmodell, die Einführung von Kurzarbeit und der Abbau von Leiharbeitern zur Anwendung. Insgesamt konnte so ein lediglich leicht negatives Betriebsergebnis (ebit) in Höhe von –1,9 mio. € vor Einmalaufwendungen erwirtschaftet werden. Insgesamt lag das Betriebsergebnis (ebit) im Geschäftsjahr 2009 bei –11,5 mio. € (Vorjahr: 42,0 mio. €). Die Anzahl der Mitarbeiter ging dabei im Zuge von Kapazitätsanpassungen und Umgliederungen in SharedService Center der kuka ag um 11,1% zurück. Demgegenüber wurden die Forschungs und Entwicklungsauf wendungen auf unverändert hohem Niveau gehalten. Die f&eQuote stieg infolge der rückläufigen Umsatzerlöse auf 10,1%. Der neue Schweißroboter kr 16 arc hw. Das Geschäft von kuka Robotics entwickelte sich besser als der Gesamtmarkt.
