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Report Investor: KUKA Aktiengesellschaft - Geschäftsbericht 2010

bei der KUKA Aktiengesellschaft als auch bei den betroffenen Tochtergesellschaften um Kapitalgesellschaften handelt, sind diese Differenzen bei ihrer Realisierung ganz überwiegend gemäß § 8b KStG steuerfrei und damit permanenter Natur. Auch für etwaige temporäre Differenzen (z.B. resultierend aus der 5%igen Pauschalzurechnung des § 8b KStG) soll nach IAS 12.39 der Ansatz einer passivischen Steuerlatenz unterbleiben, wenn bei gegebener Kontrolle durch die Muttergesellschaft es nicht wahr- scheinlich ist, dass diese Differenzen sich in der vorhersehbaren Zukunft umkehren. Da diese Umkehrung nicht erwartet wird, waren hieraus bilanziell keine Steuerlatenzen zu berücksichtigen. „Outside Basis Differences“ sind in Höhe von 0,5 Mio.€ (Vorjahr: 0,6 Mio.€) vorhanden. Die Veränderung der aktiven latenten Steuern auf zeitliche Bewertungsunterschiede in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €) entfallen im Wesentlichen auf das kurzfristige Vermö- gen. Die Veränderungen der passiven latenten Steuern in Höhe von 0,6 Mio.€ (Vorjahr: 5,7 Mio.€) entfallen im Wesentlichen auf das langfristige Vermögen. Insgesamt setzt sich die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von 9,4 Mio.€ (Vorjahr: 6,5 Mio.€) aus ergebniswirksamen Beträgen in Höhe von -8,0 Mio.€ (Vor- jahr: 8,4 Mio.€) sowie erfolgsneutralen Beträgen in Höhe von -1,4 Mio.€ (Vorjahr: -1,4 Mio.€) einschließlich Währungseffekten zusammen. Steuerliche Verluste und Verlustvorträge Soweit Verlustvorträge nicht wertberichtigt wurden, wird im Pla- nungszeitraum von einer Nutzung dieser Steuerminderungspoten- ziale durch zu versteuernde Einkünfte ausgegangen, die aufgrund der Erwartungen der Gesellschaften als wahrscheinlich gelten. Aufgrund der Regelungen des § 8c KStG sind in Deutschland im Zusammenhang mit dem in 2009 erfolgten größten Beteiligungs- erwerb an der KUKA AG steuerliche Verlustvorträge gefährdet und werden insoweit aus Vorsichtsgründen nicht der Bilanzierung zugrunde gelegt. Die noch nicht genutzten Verlustvorträge betragen zum 31. Dezem- ber 2010 242,6 Mio.€ (Vorjahr: 262,5 Mio.€). Davon entfallen auf deutsche Gesellschaften 178,6 Mio.€ (Vorjahr: 199,5 Mio.€), die zeitlich unbegrenzt vortragsfähig sind. In den USA bestehen Ver- lustvorträge in Höhe von 12,5 Mio.€ (Vorjahr: 12,8 Mio.€), die in 2011 verfallen. Darüber hinaus sind im Gesamtbetrag Verlustvorträge enthalten, die in Höhe von 26,1 Mio.€ (Vorjahr: 36,0 Mio.€) auf Frankreich, 11,1 Mio.€ (Vorjahr: 2,7 Mio.€) auf Japan und 3,1 Mio.€ (Vorjahr: 3,1 Mio.€) auf Spanien entfallen. Daneben sind 11,2 Mio.€ (Vor- jahr: 8,4 Mio.€) Verlustvorträge in sonstigen Ländern vorhanden. Im Wesentlichen sind die steuerlichen Verlustvorträge auch im Ausland zeitlich unbegrenzt vortragsfähig. 7 erGebnis Je aKtie Das unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich wie folgt: 2009 2010 Jahresfehlbetrag nach Anteilen Konzernfremder (in Mio.€) -75,7 -8,6 Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) 25.671.659 30.325.029 ergebnis je aktie (in €) -2,95 -0,28 Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem Konzernergebnis nach Steuern und der Zahl der im gewichteten Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Zum 31. Dezember 2008 waren 25,3 Mio. Aktien im Umlauf. Durch die im November 2009 durchgeführte Kapitalerhöhung hat sich die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien zum Ende des Vorjahres auf 25,7 Mio. Stück erhöht. Bei der im Juni 2010 durchgeführten Kapitalerhöhung wurden weitere 4,7 Mio. Aktien ausgegeben. Dadurch erhöhte sich die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien zum 31. Dezember 2010 auf 30,3 Mio. Stück. Aus der am 9. Mai 2006 erfolgten Emission der Wandelanleihe könnte zukünftig ein Verwässerungseffekt resultieren, da das Kapital bedingt um derzeit maximal 2.718.322 Aktien erhöht worden ist. Da im Jahr 2010 der durchschnittliche Börsenkurs unter dem Wandlungspreis lag und eine Wandlung somit für die Anleihegläubiger nachteilig gewesen wäre, hat sich für 2010 kein verwässernder Effekt ergeben. 105BERICHT DES AUFSICHTSRATS CORPORATE GOVERNANCE KONZERNLAGEBERICHT KONZERNABSCHLUSS GLOSSAR