Report-Investor: LANXESS AG - Geschäftsbericht 2009

135 KONZERNABSCHLUSSAnhangzumKonzernabschluss Kategorisierung der Abweichungen zum 31.12. in Mio.€ Leistungszusagen Pensionen Leistungszusagen Übrige 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ertrag des Planvermögens 17 16 1 –50 15 0 0 0 0 0 Abweichung der Erwartungswerte von der Realität 4 11 –23 –26 36 12 3 –3 0 –2 Anpassung aufgrund der Änderung von Bewertungsannahmen –100 8 95 90 –81 –7 1 7 6 –6 Gesamter versicherungsmathe- matischer Gewinn/Verlust des Geschäftsjahres –79 35 73 14 –30 5 4 4 6 –8 Der tatsächliche Ertrag des externen Planvermögens belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf 81 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €). Bei der Ermittlung des Verpflichtungsumfangs und bei der Bestim- mung des Versorgungsaufwands wurden folgende gewichtete Para- meter zugrunde gelegt: Bewertungsannahmen zum 31.12. in % Leistungszusagen Pensionen Leistungszusagen Übrige 2008 2009 2008 2009 Rechnungszinsfuß 8,0 7,3 7,2 6,7 Erwartete Einkommens- entwicklung 4,2 4,0 2,5 3,9 Erwartete Renten- entwicklung 2,3 2,1 – – Erwartete Erträge aus Planvermögen 8,8 9,3 4,7 4,9 Erwartete Kostensteigerung im Bereich der medizi- nischen Versorgung – – 9,3 9,0 Erwartete langfristige Kostensteigerung im Bereich der medizinischen Versorgung – – 5,2 5,5 Als biometrische Grundlagen wurden für die Bewertung der inländi- schen Versorgungsverpflichtungen die Richttafeln Heubeck 2005 G verwendet; bei den ausländischen Konzerngesellschaften wurden aktuelle landesspezifische biometrische Annahmen zugrunde gelegt. Die verwendeten Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden alters- und geschlechtsspezifisch geschätzt. Der Rechnungszinsfuß zur Ermittlung der Anwartschaftsbarwerte ist abgeleitet aus den Renditen laufzeitkongruenter erstklassiger Indus- trieanleihen. Eine Erhöhung des angegebenen Rechnungszinsfußes um 0,5%-Punkte hätte eine Reduzierung der Versorgungsverpflich- tung für Pensionszusagen von 72 Mio. € und für die sonstigen Leis- tungszusagen von 5 Mio. € zur Folge. Im Falle einer Verminderung des angegebenen Rechnungszinsfußes um 0,5 %-Punkte ergäbe sich im Wesentlichen ein gegenläufiger Effekt. Es wird erwartet, dass die langfristige Kostensteigerung im Bereich der medizinischen Versorgung in ca. fünf Jahren erreicht wird. Eine Erhöhung bzw. eine Verringerung der Annahme bzgl. der erwar- teten langfristigen Kostensteigerung im Bereich der medizinischen Versorgung um einen Prozentpunkt hätte bei ansonsten konstanten Annahmen eine Erhöhung bzw. eine Verringerung des Barwerts der Versorgungsverpflichtung von 5 Mio. € zur Folge. Die Kosten für die medizinischen Versorgungspläne würden sich nicht wesentlich erhöhen bzw. verringern. Das Planvermögen setzt sich folgendermaßen zusammen: Vermögensaufteilung in % des Planvermögens 31.12.2008 31.12.2009 Aktien 24,9 24,3 Festverzinsliche Wertpapiere 66,4 65,3 Immobilien 1,8 2,2 Sonstiges 6,9 8,2 100,0 100,0 Der hohe Anteil an festverzinslichen Wertpapieren ist das Ergebnis einer risikoaversen Anlagestrategie beim Planvermögen. Die erwartete Rendite für jede Kategorie der Vermögenswerte wurde unter Berücksichtigung allgemein zugänglicher sowie interner Kapi- talmarktstudien und -prognosen ermittelt. Der erwartete Ertrag der festverzinslichen Wertpapiere orientiert sich an der Fristigkeit des gehaltenen Wertpapierportfolios und der hierfür erreichbaren Ren- dite am Bilanzstichtag. Der erwartete Ertrag aus Aktien spiegelt die langfristige Renditeerwartung des zugrunde liegenden Aktienport- folios wider.

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download