85 KONZERNLAGEBERICHTVergütungsbericht/Berichterstattungnach§315Abs.4HGB Der Bestand der in obigerTabelle genannten EVP-Anrechte belief sich zum Berichtszeitpunkt bei Herrn Dr. Heitmann auf 160.000 (Buch- wert 117 T€), bei den Herren Dr. Breuers und Dr. van Roessel auf jeweils 114.667 (Buchwert jeweils 84 T€) und bei Herrn Zachert auf 106.667 (Buchwert 78 T€). Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden den Mitgliedern des Vorstands Leistungen im Rahmen der betrieblichen Altersversor- gung gewährt. Dabei handelt es sich um Leistungen, die bei Errei- chen der Altersgrenze von 60 Lebensjahren, im Falle der dauerhaf- ten Arbeitsunfähigkeit und bei Tod an die Hinterbliebenen erbracht werden. Bei der in 2006 für die Mitglieder des Vorstands neu geregelten Altersversorgung handelt es sich um einen beitragsorientierten Pen- sionsplan, der einen Grundbeitrag in Höhe von 25% des Funktions- einkommens vorsieht. Darüber hinaus ist von den Vorstandsmitglie- dern ein Eigenbeitrag aus Entgeltumwandlung in Höhe von 12,5% des APB zu erbringen, der von der Gesellschaft in gleicher Höhe aufgestockt wird. Im Versorgungsfall werden 70 % bis 75 % des angesammelten Kapitals als Einmalbetrag ausgezahlt. Die verblei- benden 25% bis 30% werden in eine Rentenleistung umgewandelt. Die aus Regelungen vor der Umstellung resultierenden Ansprüche werden als Besitzstand gewahrt. Bei Beendigung des Dienstverhält- nisses vor Erreichen der Altersgrenze von 60 Lebensjahren erbringt die Gesellschaft bestimmte Zusatzbeiträge bis zu einer festgelegten Höchstgrenze. Für die Ansprüche der Vorstandsmitglieder hat die Gesellschaft Rückstellungen gebildet. Die hierfür im Jahresabschluss 2009 berücksichtigten Kosten der erworbenen Versorgungsansprüche (Service Costs) beliefen sich auf insgesamt 622 T€. Die Kosten für die im Jahr 2009 erworbenen Versorgungsansprüche (Service Cost) betragen für Herrn Dr. Heitmann 196 T€, für Herrn Dr. Breuers 167 T€, für Herrn Dr. van Roessel 69 T€ und für Herrn Zachert 190 T€. Der Verpflichtungsumfang für frühere Mitglieder des Vorstands lag zum 31. Dezember 2009 bei 6.352 T€. An ehemalige Vorstandsmitglieder erfolgten Zahlungen von 276 T€. Der Vorstand verfügte im Geschäftsjahr 2009 über eine spezielle Absicherung für definierte, unternehmensseitig veranlasste Ver- tragsbeendigungen, die zu einem Ausscheiden vor Vollendung des 60. Lebensjahres führen, bzw. für den Fall einer wesentlichen Verän- derung in der Kontrolle über das Unternehmen (Change of Control). Die Konditionen richteten sich nach dem jeweiligen Sachverhalt und beinhalteten neben der vertragsgemäßen Abgeltung der Restlauf- zeit des Dienstvertrags bzw. Überbrückungszahlungen auch Abfin- dungsleistungen in Höhe von bis zu zwei festen Jahresvergütungen zuzüglich des APB. Weiter gehende Leistungen für den Fall der Beendigung derTätigkeit waren keinem Vorstandsmitglied zugesagt worden. Kein Mitglied des Vorstands hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten. Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Kredite an Mitglieder des Vor- stands gewährt. BERICHTERSTATTUNG NACH § 315 ABS. 4 HGB Zu den Vorschriften des § 315 Abs. 4 Ziffer 1 bis 9 HGB geben wir folgende Erläuterungen ab: 1. Das Grundkapital der LANXESS AG beträgt zum 31. Dezem- ber 2009 83.202.670 € und ist eingeteilt in 83.202.670 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Eine Aktie gewährt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn. Die Rechte und Pflichten aus den Aktien bestimmen sich nach dem Aktiengesetz. 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind uns nicht bekannt. Allerdings unterliegen die Teilnehmer an Mitarbeiteraktienprogrammen einer Sperrfrist zur Veräußerung ihrer Aktien. 3. Dodge & Cox, San Francisco, California, USA 94104, haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihre Stimmrechtsanteile an unserer Gesellschaft am 17. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten haben. Weitere direkte oder indirekte Beteili- gungen am Kapital der LANXESS AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, wurden uns nicht gemeldet. 4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 5. Über Mitarbeiteraktienprogramme sind Arbeitnehmer direkt am Kapital der LANXESS AG beteiligt. Es bestehen keine Beschrän- kungen, die Kontrollrechte aus diesen Aktien unmittelbar auszuüben.
