Report-Investor: Leifheit AG - Geschäftsbericht 2009

Leifheit 2009 Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen Es liegen keine Aktien mit Sonderrechten der Leifheit AG vor. Ebenso liegen keine Arbeitnehmerbeteiligungen und somit auch keine Stimmrechtskontrollen vor. Die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitglie- dern sowie Satzungsänderungen erfolgen in Überein- stimmung mit den aktienrechtlichen Regelungen. Zu Än- derungen der Satzung, die lediglich die Fassung betref- fen, ist der Aufsichtsrat ermächtigt. In der Satzung der Leifheit AG bestehen darüber hinaus keine weiteren Regelungen. Nach den Beschlüssen der ordentlichen Hauptversamm- lung 2006 ist der Vorstand mit Zustimmung des Auf- sichtsrats ermächtigt, bis zum 1. Mai 2011 das Grund- kapital gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt 7.500.000,– € durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand ist weiterhin nach den Beschlüs- sen der ordentlichen Hauptversammlung 2009 ermäch- tigt, eigene Aktien von insgesamt bis zu 10 Prozent des Grundkapitals bis zum 16. Dezember 2010 zu jedem zu- lässigen Zweck im Rahmen der gesetzlichen Beschrän- kungen zu erwerben. Die Konditionen beider Beschlüsse sind der jeweiligen Tagesordnung der Hauptversamm- lung auf unserer Internetseite zu entnehmen. Vereinbarungen sowie Entschädigungsvereinbarungen mit dem Vorstand und Arbeitnehmern, die unter die Be- dingungen eines Kontrollwechsels infolge eines Über- nahmeangebots fallen und das Kriterium der Wesentlich- keit erfüllen, existieren nicht. Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB ist im Konzern-Jahresfinanzbericht ab Seite 46 abgedruckt sowie auf unserer Internetseite unter „www. leifheit.de/de/unternehmen/unternehmensfuehrung“ ver- öffentlicht. Wirtschaftliches Umfeld Erholung von der Weltwirtschaftskrise eingeleitet Im ersten Halbjahr 2009 erlebte die Weltwirtschaft die schwerste Rezessionsphase der Nachkriegsgeschichte: Sowohl die Finanz- als auch die Realwirtschaft brachen erheblich ein, die Aktienkurse an den Weltbörsen ver- zeichneten beträchtliche Wertverluste. Unternehmen, In- vestoren und Analysten waren stark verunsichert. Durch die konzertierten Rettungsprogramme der Regierungen und Notenbanken setzte im Frühsommer eine Trendum- kehr ein, und überraschend schnell kehrten Vertrauen und verhaltener Optimismus an die Märkte zurück. Dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge ist das globale Bruttoinlandsprodukt 2009 um 0,8 Prozent ge- schrumpft, doch es gibt starke regionale Unterschiede. In Deutschland litt besonders die Industrie unter dem Einbruch der Konjunktur, während sich der Dienst- leistungssektor und der Konsum als krisenresistenter erwiesen. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag das BIP für das Gesamtjahr 2009 um 5,0 Prozent unterhalb des Vorjahres (2008: +1,3 Pro- zent). Obgleich die privaten Konsumausgaben 2009 insgesamt um 0,4 Prozent gestiegen waren, musste der deutsche Einzelhandel mit -2,4 Prozent den stärksten Umsatzrückgang seit 1994 hinnehmen. 55 N A c H H A LT I G W E R T E S c H A F F E N

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