Report-Investor: Leifheit AG - Geschäftsbericht 2009

Die Umsatzerlöse im Unternehmensbereich Haushalt er­ reichten mit 204 Mio € das Vorjahresniveau. Das EBIT des Haushaltsbereichs stieg von 1,7 Mio € im Vorjahr auf 6,4 Mio € im Berichtsjahr. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbe­ dingungen gingen die Umsatzerlöse im Unternehmens­ bereich Bad um 7 Mio € auf 69 Mio € zurück. Der Be­ reich hat jedoch sehr frühzeitig reagiert und seine Kos­ tenstrukturen angepasst und konnte somit mit 5,0 Mio € (Vorjahr: 6,0 Mio €) wiederum einen bedeutenden Bei­ trag zum Konzernergebnis/EBIT leisten. Solide finanziert Die Bilanzsumme blieb im Geschäftsjahr 2009 mit 222,8 Mio € nahezu konstant (Vorjahr: 221,4 Mio €). Ebenso veränderten sich die Fristigkeiten der Finanzie­ rungsstruktur im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich. Die Hauptveränderungen betreffen die Rückführung der Bankverbindlichkeiten um 7,7 Mio €, die Verbesserung des Net Working Capitals um 28,0 Mio € und die Zunah­ me der Zahlungsmittel um 26,5 Mio €. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 4,9 Mio € auf 146,6 Mio €. Aufgrund intensiver Maßnahmen zur Verbesserung des Working Capitals konnten durch ein­ optimiertes Forderungs­ und Bestandsmanagement die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 13,1 Mio € und die Vorräte um 10,1 Mio € abgebaut werden. Trotz vollständiger Rückführung der Bankver­ bindlichkeiten um 7,7 Mio € nahmen die Zahlungsmittel um 26,5 Mio € zu. Der Bestand an liquiden Mitteln be­ trug zum Bilanzstichtag 32,7 Mio €. Die langfristigen Vermögenswerte gingen um 3,4 Mio € auf 76,2 Mio € zurück. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Sachanlagevermögens. Die kurzfristigen Schulden stiegen um 2,0 Mio € auf 68,0 Mio €. Während die Bankverbindlichkeiten um 7,7 Mio € abgebaut wurden, stiegen die Verbindlichkei­ ten aus Lieferungen und Leistungen auch im Zusam­ menhang mit dem Working Capital Projekt um 6,7 Mio €. Die kurzfristigen Schulden beinhalten den kurzfristigen Teil der Kaufpreisverbindlichkeit aus der Übernahme wei­ terer Anteile an der Herby­Gruppe. Die langfristigen Schulden fielen um 0,9 Mio € auf 54,0 Mio €. Das Eigenkapital stieg um 0,4 Mio € auf 100,9 Mio €. Hierin ist das positive Periodenergebnis sowie erfolgs­ neutrale Eigenkapitalveränderungen von insgesamt 3,3 Mio € enthalten. Im Geschäftsjahr 2009 wurde eine Dividende von 2,9 Mio € ausgeschüttet. Die Eigenkapi­ talquote blieb mit 45,3 Prozent stabil auf hohem Niveau. Nicht bilanziertes Vermögen und außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente Neben dem in der Konzernbilanz ausgewiesenen Ver­ mögen nutzt der Konzern in geringem Maße auch nicht bilanzierungsfähige Vermögenswerte. Diese betreffen im Wesentlichen geleaste oder gemietete Güter (Operating­ Leasing). Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wer­ den nicht genutzt. Gesamtergebnisrechnung (Kurzfassung) in Mio € 2009 2008 Umsatzerlöse 273 280 Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern/EBIT 8,1 5,2 Zinsergebnis ­2,6 ­2,6 Ergebnis vor Ertragsteuern/EBT 5,5 2,6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ­2,4 ­2,2 Periodenergebnis 3,1 0,4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage W Mitarbeiter62 J A H R E S F I N A N Z B E R I C H T 2 0 0 9

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