Report-Investor: Leifheit AG - Geschäftsbericht 2009

Da die Leifheit AG eine kapitalmarktorientierte Kapital­ gesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, sind gemäß § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll­ und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess, der auch die Rechnungslegungsprozesse bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften einbe­ zieht, zu beschreiben. Das interne Kontroll­ und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess ist gesetzlich nicht definiert. Wir verstehen das interne Kon­ troll­ und Risikomanagementsystem als umfassendes System und lehnen uns an die Definitionen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf, zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll­ system und zum Risikomanagementsystem an. Unter einem internen Kontrollsystem werden danach die von dem Management im Unternehmen eingeführten Grund­ sätze, Verfahren und Maßnahmen verstanden, die ge­ richtet sind auf die organisatorische Umsetzung der Ent­ scheidungen des Managements: zur Sicherung der Wirksamkeit und WirtschaftlichkeitW der Geschäftstätigkeit (hierzu gehört auch der Schutz des Vermögens, einschließlich der Verhinderung und Aufdeckung von Vermögensschädigungen), zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der inter­W nen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgebli­W chen rechtlichen Vorschriften. Das Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamt­ heit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess sind im Konzern folgende Strukturen und Prozesse implementiert: Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das in­ terne Kontroll­ und Risikomanagementsystem im Hin­ blick auf den Konzernrechnungslegungsprozess im Konzern. Über eine fest definierte Führungs­ und Be­ richtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und Unternehmensbe­ reiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau­ und Ablauforganisation sowie die Prozesse des konzernrechnungslegungsbe­ zogenen internen Kontroll­ und Risikomanagement­ systems sind konzernweit in Handbüchern niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll­ und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Konzernbilanzierung und die Gesamtaussage des Kon­ zernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesonde­ re die folgenden Elemente: Identifikation der wesentlichen Risikofelder undW Kontrollbereiche mit Relevanz für den Konzernrech­ nungslegungsprozess; Monitoringkontrollen zur Überwachung des Konzern­W rechnungslegungsprozesses und dessen Ergebnisse auf Ebene des Vorstands und auf Ebene der Unter­ nehmensbereiche sowie auf Ebene der in den Kon­ zernabschluss einbezogenen Gesellschaften; Internes Kontrollsystem Internes Kontrollsystem • Prognosebericht74 J A H R E S F I N A N z B E R I c H t 2 0 0 9

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