Report-Investor: Leifheit AG - Geschäftsbericht 2009

Leifheit 2009 Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- undW Rechnungswesen des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und Unternehmensbereiche sowie in operativen, leis- tungswirtschaftlichen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebe- richt generieren, inklusive einer Funktionstrennung und von vordefinierten Genehmigungsprozessen in relevanten Bereichen; Maßnahmen, die die ordnungsmäßige IT-gestützteW Verarbeitung von konzernrechnungslegungsbezoge- nen Sachverhalten und Daten sicherstellen; Maßnahmen zur Überwachung des konzernrech-W nungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, insbesondere durch die interne Revision. Prognosebericht Nur langsame Konjunkturerholung Auch wenn die Weltwirtschaft im Jahr 2009 die Talsohle durchschritten hat, gehen Experten für 2010 eher von einer Stabilisierung der Konjunktur auf niedrigem Niveau als von einem kräftigen Aufschwung aus. Dabei wird der Erholungsprozess regional uneinheitlich verlaufen; die unterschiedlichen Wachstumsraten werden in hohem Maße von den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und dem Handeln der Politik abhängen. Trotz der für temporäre Rückschläge weiter anfälligen Konjunktur er- wartet der Internationale Währungsfonds (IWF) 2010 ein Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,9 Prozent. Die IWF-Ökonomen rechnen damit, dass Deutschland mit einem Plus von 1,5 Prozent schneller wachsen wird als der gesamte Euroraum (+1,0 Prozent). Die Exportnation Deutschland könnte besonders davon profitieren, dass die Nachfrage aus den Industrie- und Schwellenländern (z. B. Asien) wieder anzieht. Trotz der im Vergleich zum Herbst nach oben revidierten Progno- sen sieht der IWF noch große Gefahren: Eine zentrale Herausforderung sei der Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Politik des lockeren Geldes und der Konjunkturpro- gramme, die der Rezession Einhalt geboten haben. Die größte Bedrohung für die bislang stabilen Konsum- ausgaben der Deutschen stellt nach wie vor die im Jah- resverlauf erwartete steigende Arbeitslosigkeit dar. Inwiefern staatliche Entlastungsprogramme hier gegen- wirken können, muss sich erst zeigen. Die GfK erwartet daher 2010 eine Stagnation beim Konsum der Privat- haushalte, Einschränkungen seien vor allem in der zwei- ten Jahreshälfte zu erwarten. Wachstum durch Konzentration und Internationali­ sierung Die Wirtschaftskrise hat bei den Verbrauchern aber auch ein Umdenken über gängige Wertvorstellungen ausge- löst. Dies zeigt sich zum einen in der Verlagerung der sozialen Kontakte auf das eigene Zuhause, dem soge- nannten „Homing“, und andererseits in dem wachsen- den Trend zu bewussterem Konsum. Dieses Umdenken eröffnet neue Chancen für verantwor- tungsvoll agierende Unternehmen und für Marken, de- nen der Verbraucher ein hohes Vertrauen entgegen- bringt. Denn gerade in unsicheren Zeiten geben dem Konsumenten starke Marken, innovative Qualitäts- 75 N A C H H A LT I G W E R T E S C H A F F E N

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