67 UnternehmensinformationenKonzernlageberichtKonzernabschlussZusatzinformationen 2008 2009 Deutschland 4.243 3.795 Osteuropa 18.777 16.824 Übriges Europa 2.905 2.371 Nordafrika 19.285 20.650 Amerika 2.802 3.233 Asien 2.809 2.949 Mitarbeiter nach Regionen Weltweit 50.821 49.822 Mitarbeiter im Jahresverlauf in Hochlohnländern Q1 Q2 Q3 Q4 7.154 6.888 6.612 6.396 7.546 7.424 7.526 7.414 Q1 Q2 Q3 Q4 37.853 38.634 41.040 43.426 in Niedriglohnländern 44.633 45.836 45.932 43.407 2009 2008 zum Quartalsende Dabei legen unsere Kunden aus der Automobilindustrie häufig bereits bei der Auftragsvergabe die Lieferanten fest. Wegen Kapazitätsanpassungen und Werksschließungen seitens unserer Zulieferer kam es im zweiten Halbjahr teilweise zu Beschaffungsengpässen. Hierauf reagierten wir mit konzertierten Aktionen innerhalb des globalen Managements unserer Versorgungskette. Trotz der schwierigen Situation konnte LEONI im Berichtsjahr leichte Materialkosten- senkungen erreichen. Auch im Bereich Wiring Systems wurde die partnerschaftliche Kooperation mit Schlüssellieferanten 2009 weiter in- tensiviert: Gemeinsam entwickeln wir komplette Logistikkonzepte zur Versorgung unserer Produktionsstätten. Darüber hinaus forcierte LEONI die Risikobewertung von Lieferanten innerhalb des Beschaffungsmanagements, um etwaige Insolvenzgefahren zu vermeiden. Mitarbeiter Belegschaft wegen Wirtschafts- und Finanzkrise reduziert LEONI beschäftigte zum 31. Dezember 2009 konzernweit 49.822 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahresstichtag ent- sprach das einem Rückgang um 999 Personen oder 2 Prozent. Im Inland hatte LEONI Ende des Berichtszeitraums 3.795 Arbeitnehmer (Vorjahr: 4.243). Im Ausland ging die Zahl der Beschäftigten von 46.578 auf 46.027 Personen zurück, das waren 92,4 Prozent der Gesamtbelegschaft (Vorjahr: 91,7 Prozent). Kostensenkungsmaßnahmen weltweit Als Reaktion auf die verschlechterten Rahmenbedingungen musste LEONI 2009 im Personalbereich in erheblichem Umfang Kosten einsparen. Weltweit wurden Zeitarbeitsverträge aufgelöst, befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, ein allgemeiner Einstellungsstopp verfügt und in Deutschland verstärkt Vorruhestandsregelungen vereinbart. Darüber hinaus flexibilisierten wir die Arbeitszeiten weiter und verringerten sie in vielen Bereichen ohne Entgeltausgleich. Im Inland wurde an den meisten Standorten bedarfsorientiert Kurzarbeit eingeführt. Dennoch konnten wir Entlassungen nicht ganz vermeiden. Als Reaktion auf den abrupten Konjunktureinbruch wurden im vierten Quartal 2008 sowie Anfang 2009 zunächst vor allem an den ausländischen Bordnetz-Standorten in großem Umfang Stellen abgebaut. Da sich die Nachfrage aus der Automobilindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2009 partiell etwas erholte, haben wir die Belegschaft im produktiven Bereich dort schrittweise wieder vergrößert. Um die Kostenbasis langfristig an die ver- änderte Situation anzupassen, wurden auch in anderen Produktionsbereichen sowie in der Administration Stellen ge- kürzt, insbesondere in Hochlohnländern. Die Personalmaßnahmen fanden in enger Abstimmung und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der Unter- nehmensleitung und den Gesamtbetriebsräten in Deutschland und Frankreich, dem Eurobetriebsrat sowie mit lokalen Arbeitnehmervertretern und Betriebsräten statt. [ jeweils zum 31. Dezember ]
