Report-Investor: Lloyd Fonds Aktiengesellschaft - Geschäftsbericht 2009

Jahr. Seitens der Banken unterstreicht das Ergebnis das uneingeschränkte und lang- fristige Vertrauen in das Geschäftsmodell von Lloyd Fonds. Der aufzubringende Betrag belastet das Unternehmen erheblich – aus unserer Sicht ist er aber alternativlos und die Tatsache, dass wir dadurch Risikopositionen von rund 300 Mio. € abbauen, macht diesen Schritt unverzichtbar. Da Lloyd Fonds davon ausgeht, dass die Einmalzahlung bereits in diesem Jahr erbracht wird, hat das Unternehmen eine weitere Rückstellung in Höhe von 12,5 Mio. € gebildet. Die zusätzliche Belastung führt dazu, dass Lloyd Fonds das vorhandene Grundkapital in der Bilanz zu mehr als der Hälfte aufgezehrt hat. Aus diesem Grund werden wir die Tagesordnung der Hauptversammlung entsprechend ergänzen. Diese Entwicklung ist für Sie als Aktionär und für uns als Management äußerst unerfreulich. Angesichts der erheblichen Verwerfungen in der Branche und in den von uns bearbeiteten Asset- märkten als Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ist die jetzt gefundene Vereinbarung aber der einzige Weg, um das Unternehmen Lloyd Fonds für die Zukunft zu sichern und die Basis für eine neue Erfolgsgeschichte zu schaffen. Aus diesem Grund halten wir es auch für unumgänglich, dass wir mit der Rückstellung in Höhe des Einmalbetrags bereits jetzt die wesentlichste Gegenleistung für die vollständige Enthaftung erbringen. Diese Zahlung wollen wir aus eigener Kraft leisten oder auch mit Unterstützung eines neuen Investors. Hierzu befinden wir uns bereits in Gesprä- chen. Zugleich werden wir die Verpflichtungen aus der Enthaftung baldmöglichst erfüllen und unseren Weg zur Sanierung des Unternehmens fortsetzen. Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender „Die gefundene Vereinbarung mit den Banken über ein Moratorium mit anschließender Enthaftung des Unternehmens ist ein wichtiger strategischer Schritt zur Neupositionierung von Lloyd Fonds. Jetzt haben wir den Rücken frei, um mit neuen Fonds durchzustarten. Vieles wird anders werden als in der Vergangenheit.“ Brief des Vorstands 5

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