Diese zusätzliche Rückstellung belastet unser Ergebnis ebenso wie die bereits vor- genommenen Rückstellungen und Wertberichtigungen, die wir im Vorfeld der Vereinbarung vornehmen mussten. Für das abgelaufene Jahr liegt unser Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern damit bei 59,9 Mio. €. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 63,6 Mio. €. Davon entfallen rund 14,5 Mio. € auf Rückstellungen im Rahmen der Bankenvereinbarung. Die übrigen Sondereffekte in Höhe von rund 40 Mio. € sind im Wesentlichen auf Wertberichtigungen zurückzuführen und haben damit keine direkte Liquiditätsauswirkung. Es geht uns darum, dass Lloyd Fonds wieder gesunde Wachstumsraten erreicht und als bevorzugte Adresse von Anlegern, Banken, Immobilienunternehmen, Reedern und anderen Partnern wahrgenommen wird. Davon profitieren letztendlich auch Sie als unsere Aktionäre. Wir wollen 2011 wieder zu den Top 5 der Emissionshäuser gehören. Dabei soll Lloyd Fonds als führendes Emissionshaus mit höchster Diens- tleistungsqualität und Kundenzufriedenheit in den beiden Kernkompetenzen Transport und Immobilien stehen. Dazu werden wir jetzt wieder den Fokus auf die Bedürfnisse von Vertriebspartnern und Anlegern richten, nachdem im vergangenen Jahr die Lösung der drängenden Probleme aus der Finanz- und Wirtschaftskrise im Mittelpunkt stand. Weiterhin arbeiten wir an der zunehmenden Abdeckung der Fixkosten durch unsere wiederkehrenden Erlöse und gewinnen dadurch mehr Unab- hängigkeit von der Neuplatzierung. „Die Verhandlungen über die Enthaftung waren ein langer, aber erfolgreicher Prozess für alle Beteiligten. Wir haben mit einer substantiellen Reduzierung un- serer Schiffspipeline und den vielen eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen das von unserer Seite aus Erforderliche dafür getan. Jetzt gibt es wieder positive Perspektiven. Aber auch große Herausforderungen.“ Michael F. Seidel, Vorstand Finanzen und Vertrieb
