2009 58 Loewe AG Ursachen für die Zunahme des Nettoumlaufvermögens sind überwiegend das reduzierte Abzugskapital in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristigen Rückstellungen. Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Der Loewe Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2009 in einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich behauptet, jedoch seine höher gesteckten Ziele beim Umsatz nicht erreicht. We- sentliche Ursache für die negative Geschäftsentwicklung im Export sind die Folgen der globalen Fi- nanz- und Wirtschaftskrise. Trotz des deutlich niedrigeren Umsatz- und Produktionsvolumens sowie fortgesetzter Aufwendungen zur Premiumpositionierung konnte Loewe im Jahr 2009 wieder einen positiven Ergebnisbeitrag erwirtschaften und die eigene EBIT-Prognose vom 27. Oktober 2009 über- treffen. Daneben konnte das Unternehmen seine hervorragende Eigenkapitalausstattung halten und die Eigenkapitalquote sogar erhöhen. Zusammen mit dieser weiter gestärkten finanziellen Basis ist der Loewe Konzern damit sehr gut aufgestellt, um den nach wie vor bestehenden Risiken der Gesamtwirt- schaft erfolgreich zu begegnen. Marketing und Vertrieb Alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten hatten im Geschäftsjahr 2009 das zentrale Ziel, die sehr gute Markenpositionierung von Loewe in Europa weiter zu festigen. Insbesondere die Präsentation am Point- of-Sale als auch die Kommunikation wurden kontinuierlich weiterentwickelt und sicherten so eine durchsetzungsstarke und markenadäquate Verkaufsunterstützung. Nettoumlaufvermögen Mio. Euro 2009 2008 ± Vorräte 50,5 51,1 – 0,6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Factoring 85,3 88,9 – 3,6 Sonstige Vermögensgegenstände* 1,5 1,7 – 0,2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – 23,1 – 29,0 + 5,9 Sonstige Rückstellungen – 46,5 – 49,1 + 2,6 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten* – 10,7 – 9,1 – 1,6 Nettoumlaufvermögen, Gesamt 57,0 54,5 + 2,5 *ohne Ertragsteuern und Derivate
