22 Bericht des Aufsichtsrats Der aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2009 intensiv mit der Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr und der strategischen ausrichtung für die kommenden Jahre befasst. Insgesamt fanden sieben sitzungen statt, in denen der aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand fragen der Unternehmensplanung, der Geschäftspo- litik, des Geschäftsverlaufs, der risikolage und des risikomanage- ments, auch in den tochtergesellschaften, diskutiert hat. Er hat den Vorstand bei seiner arbeit beratend unterstützt und überwacht. Die Überwachungstätigkeit umfasste insbeson- dere die folgenden Maßnahmen: + Einforderung und Prüfung monatlicher Berichte über grund- sätzliche fragen der Unternehmensplanung (insbesondere die finanz-, Investitions- und Personalplanung), den Gang der Geschäfte (insbesondere den Umsatz und die Lage der Gesellschaft) sowie über Geschäfte, die für die rentabilität oder Liquidität der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung sein können (vgl. § 90 abs. 1 aktG); + Befragung der Geschäftsführung zu den vorgelegten Berichten, aktuellen Entwicklungen und zu anstehenden Entscheidungen; + Gespräche des aufsichtsratsvorsitzenden mit Vorstandsmit- gliedern bei verschiedenen Gelegenheiten und Befragung der Geschäftsführung im rahmen dieser Gespräche zu aktuellen Entwicklungen und anstehenden Entscheidungen; + Prüfung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzern- lageberichts sowie fragestellungen hierzu an die mitglieder des Vorstands. Der aufsichtsrat war in alle bedeutenden strategischen Unterneh- mensentscheidungen eingebunden und hat diese ausführlich erör- tert, geprüft und – soweit erforderlich – genehmigt. Der Vorstand kam seinen Informationspflichten jederzeit vollständig und zeitge- recht nach, insbesondere waren keine weiteren Zusatz- oder Ergän- zungsberichte des Vorstands erforderlich. Im rahmen der Überwa- chungstätigkeit konnte sich der aufsichtsrat von der rechtmäßigkeit und der ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand überzeugen. Er hat mit dem Vorstand die organisation der Gesellschaft erörtert und sich dabei von deren Leistungsfähig- keit überzeugt. auch die wirtschaftlichen fragen der stärkung der Ertragskraft und der Beseitigung etwaiger Verlustquellen sowie das konzernweite risikomanagement und die konzernweite Compliance- ordnung waren Überwachungsgegenstand des aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2009. Der Vorstand hat auch im Übrigen alle maßnahmen und rechtsge- schäfte, die der Zustimmung des aufsichtsrats bedürfen, dem auf- sichtsrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Sieben Sitzungen im Jahr 2009 an den sieben im Jahr 2009 anberaumten sitzungen am 11. märz, 27. märz, 15. mai (zwei sitzungen), 28. mai, 21. Juli, 10. novem- ber 2009 nahmen regelmäßig auch die mitglieder des Vorstands teil. am 15. mai fanden sowohl eine außerordentliche sitzung vor der am selben tag einberufenen Hauptversammlung als auch eine ordentliche sitzung nach der Hauptversammlung statt. an der Bilanzsitzung nach § 171 abs. 1 aktG am 11. märz nahm auch der abschlussprüfer der Gesellschaft teil. Der aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der sitzungen mit den mitgliedern des Vor- stands in Kontakt und wurde über die aktuellen Geschäftsentwick- lungen auf dem Laufenden gehalten. Die Beratungen im aufsichtsrat befassten sich schwerpunktmäßig mit der laufenden Geschäftsentwicklung sowie der Unternehmens- strategie und ihrer Umsetzung in der Gesellschaft und den tochterge- sellschaften. Im mai und Juni des Jahres 2009 beschäftigte sich der aufsichtsrat intensiv mit dem Pflichtangebot der Intro-Verwaltungs GmbH vom 19. mai 2009 an die aktionäre der LUDWIG BECK aG
