Report-Investor: Ludwig Beck AG - Geschäftsbericht 2009

62 Chancen- und Risikobericht LUDWIG BECK ist im rahmen ihrer aktivitäten in den absatzmärk- ten den verschiedensten risiken ausgesetzt, die mit unternehme- rischem Handeln verbunden sind. Diese können die Vermögens-, finanz- und Ertragslage betreffen. Wir haben moderne Controllinginstrumente zur risikoerkennung, -beobachtung und risiko-Kommunikation etabliert. Ihr Einsatz gewährleistet die regelmäßige und zeitnahe Information der Ent- scheidungsträger hinsichtlich deren Entwicklung zur Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen mit dem Ziel, den Wert des Unterneh- mens stetig und nachhaltig zu steigern. Innerhalb der organisation sind die jeweiligen Zuständigkeiten festgelegt. Das Instrumentarium erfährt eine laufende optimierung, um struk- turveränderungen ausreichend rechnung zu tragen. neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist das Unternehmen zusätzlich folgenden risiken ausgesetzt: Wettbewerb/Umfeld- und Branchenrisiken Die Entwicklung im stationären Einzelhandel ist nach wie vor geprägt vom Vordringen vertikaler Vertriebssysteme, einer stei- genden Zunahme der Verkaufsflächen und dem rückgang des tra- ditionellen facheinzelhandels. neben der Wettbewerbsintensivie- rung besteht eine starke abhängigkeit vom Konsumverhalten der Kunden. Zusätzlich belastet die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Entwicklung das Konsumverhalten der Verbraucher. änderungen im Konsumverhalten oder die sich verändernden Wett- bewerbsbedingungen im Handel, hervorgerufen durch die allgemei- ne Konjunkturlage, wirtschaftspolitische rahmenbedingungen und Einkommensentwicklungen, erfordern die ständige ausrichtung des Vertriebskonzeptes an die ansprüche der Kunden an Produktaus- wahl und service. Die ausrichtung der Unternehmenspolitik erfolgt nicht zuletzt mittels gezielter marktbeobachtung, Einschätzung der Wettbewerbssituation, trends im Verbraucherverhalten wie auch Verhaltensmuster der rele- vanten Zielgruppen. mit klarer Positionierung und strategie nutzen wir die Chancen, die sich aus der permanenten marktveränderung ergeben. mit hoher Beratungsqualität und sortimentstiefe können die nischen des fachgeschäftes belegt werden. Innerhalb seiner Citylage kann das Haupthaus am marienplatz sei- ne Position zur Profilierung im rahmen der Entstehung neuer hoch- wertiger standorte nutzen. Von den Entwicklungen im Bereich der vertikalen Vertriebsschienen profitiert LUDWIG BECK durch das eigene Betreiben von monolabel- stores bekannter marken. Durch die ausrichtung von LUDWIG BECK wird die eigene marktpo- sition im Haupthaus ausgebaut und das bestehende Know-how zur Generierung zusätzlichen Umsatz- und Ergebnispotenzials in neuen Vertriebsschienen genutzt. der mitglieder wird durch den aufsichtsrat festgesetzt. Der Vorstand besteht jedoch mindestens aus zwei Personen. Jede satzungsän- derung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung (§ 170 abs. 1 aktG). Der Beschluss der Hauptversammlung bedarf einer mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst (§ 170 abs. 2 aktG). Angaben nach § 289 a HGB Die „Erklärung zur Unternehmensführung“ ist auf der Internetseite von LUDWIG BECK unter www.ludwigbeck.de öffentlich zugänglich gemacht worden.

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