68 Herr Christian Greiner wurde von der Hauptversammlung am 9. mai 2008 in den aufsichtsrat gewählt, die Berechnung seiner Vergütung für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte demnach anteilig. frau felici- tas Uhl wurde als arbeitnehmervertreterin im Geschäftsjahr 2008 in den aufsichtsrat gewählt. Ihre Vergütung erfolgte ebenfalls anteilig. frau felicitas Uhl schied im Jahr 2009 aus dem aufsichtsrat aus. Ihre Vergütung berechnete sich so auch im Jahr 2009 anteilig. als arbeitnehmervertreterin folgte ihr im Geschäftsjahr 2009 frau Dorothee neumüller. Ein Vergleich der Vergütung zum Vorjahr ist daher nicht möglich, und die Berechnung für das Jahr 2009 erfolgte anteilig. frau Dr. Eva annett Grigoleit und frau Eva-maria stähle sind im Geschäftsjahr 2008 aus dem aufsichtsrat ausgeschieden. Die Vergütung erfolgte im Jahr 2008 anteilig und betrug für das Geschäftsjahr 2009 t€ 0. Von der Viscardi aG wurden für Designated sponsoring t€ 35 abgerechnet. Die Viscardi aG ist als nahestehende Person Herrn Dr. Joachim Hausser und Herrn Dieter münch zuzurechnen. Prognosebericht Licht am Ende des Tunnels Das Konjunkturszenario scheint sich allgemein aufgehellt zu haben und es herrscht ein gedämpfter optimismus vor. Dieser wird allerdings durch Unsicherheiten bezüglich etwaiger rück- schlagsgefahren durch ein immer noch intransparentes finanz- system getrübt. Insgesamt zeichnen die Experten des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in ihrem ausblick auf die weltwirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2010 ein positives Bild und sagen in ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2010 ein Wachstum der Weltpro- duktion von 3,6 % voraus. Der internationale Handel und die industrielle Produktion sende- ten nun kontinuierlich positive signale, so dass es vielen Ländern – allen voran den schwellenländern in asien – zunehmend wie- der gelänge, Wachstumsraten zu erwirtschaften. Dabei bleibe die Weltkonjunktur vorerst gespalten. Während die Produktion in den schwellenländern 2010 und 2011 recht kräftig zulegen dürfte, fasse die Konjunktur in den Industrieländern nur zögerlich tritt. Deshalb seien Wachstumsraten für das globale Bruttoinlandsprodukt von annähernd 5 %, wie sie in den Jahren von 2004 bis 2007 ver- zeichnet wurden, bis auf weiteres nicht in sicht. Gedämpfter Optimismus für deutsche Wirtschaft für Deutschland prognostiziert das Bundesministerium für Wirt- schaft und technologie (BmWi), dass sich die wirtschaftliche Erholung im laufenden Jahr gestützt durch weitere konjunkturelle Impulse des staates sowie einer weiterhin sehr expansiv ausgerich- teten Geldpolitik und als folge der allgemeinen weltwirtschaftlichen Besserung fortsetzen und festigen werde. auch nach Einschätzung des Hamburgischen WeltWirtschafts Instituts (HWWI) sei die rück- schlagsgefahr geringer einzuschätzen als noch vor einiger Zeit. Das HWWI rechnet demnach mit einem anstieg des realen Brutto- inlandsprodukts (BIP) im Jahr 2010 um 1,5 %, da der bereits in Gang gekommene Erholungsprozess in diesem Jahr fortgeführt werde. Damit läge die gesamtwirtschaftliche Produktion allerdings auch Ende 2010 noch um 4 % unter dem Vorkrisenniveau von anfang 2008, das selbst bei günstiger Wirtschaftsentwicklung nicht wieder vor 2012 erreicht werden könne. Die situation auf dem deutschen arbeitsmarkt werde sich jedoch nach Einschätzung der Bundesregierung – nachdem die Konse- quenzen der wirtschaftlichen Krise bisher durch Kurzarbeit abgefe- dert werden konnten – im laufenden Jahr spürbar verschlechtern. Demnach erwarte man einen anstieg der arbeitslosenquote im Jah- resdurchschnitt von derzeit 8,2 % auf 8,9 %.
