Report-Investor: Ludwig Beck AG - Geschäftsbericht 2009

Management der finanzwirtschaftlichen Risiken Der LUDWIG BECK Konzern hat einen zentralen ansatz des finanziellen risikomanagements zur Identifizierung, messung und steuerung von risiken. Wesentliche risiken lassen sich zum Bilanzstichtag nicht erkennen. Wesentliche risiken aus finanziellen Vermögenswerten und schulden lassen sich in Liquiditäts-, Kredit-, Währungs- und Zinsrisiken untergliedern. Liquiditätsrisiko Unter diesem Begriff wird allgemein das risiko verstanden, dass der LUDWIG BECK Konzern nicht in der Lage wäre, seinen Verpflichtungen, die aus finanziellen Verbindlichkeiten resultieren, nachzukommen. Das management überwacht und plant permanent den notwendigen Liquiditätsbedarf anhand von aktuellen Cashflow Ziffern und Pla- nungen. Zur sicherstellung von ausreichenden liquiden mitteln ist die Gesellschaft auf Kontokorrentlinien und Darlehen angewiesen. Zum stichtag standen kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 18,0 mio. € bis auf weiteres zur Verfügung, wovon zum Bilanzstichtag ca. 15 % durch avale ausgenutzt wurden. nach den Planungen der Zahlungsströme für die Zukunft und den zur Verfügung stehenden Kreditlinien sind derzeit keine Liquidität- sengpässe erkennbar. risiken können sich im Wesentlichen nur bei einer Verschlechterung der Bonität ergeben bzw. wenn die aus der Geschäftsplanung prognostizierten Zahlungsströme wesentlich unterschritten werden. Die fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten sind unter den jeweiligen Bilanzpositionen dargestellt. Kreditrisiko Das Kreditrisiko beschreibt das ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten. LUDWIG BECK erwirtschaftet die originären Umsätze im Wesentlichen gegen Barmittel, Kreditkarten- oder EC-Kartenforderungen. Einem forderungsausfallrisiko ist LUDWIG BECK deshalb nur in sehr geringem maße ausgesetzt. Das Versandgeschäft spielt im Vergleich zum stationären Handel nur eine sehr untergeordnete rolle. Die risiken aus Kreditkartenzahlungen liegen im Wesentlichen bei den Kreditkartenanbietern. Die Überwachung der forderungen aus EC-Kartenumsätzen ist an einen externen Dienstleister ausgelagert. risiken im baren Zahlungsverkehr sind aufgrund implementierter Kontrollmechanismen gering. 89KonZErnaBsCHLUss & -anHanG |

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