M.Tech AG Geschäftsbericht 2009 Konzernanhang 57 Ferner wird in den Konzernabschluss eine ausländische Ge- sellschaft nach der Equity Methode einbezogen, bei der die M.Tech AG die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss im Sinne des IAS 28 auszuüben. Maßgeblicher Einfluss im Sinne des IAS 28 ist nach IAS 28.6 anzunehmen, wenn der Anteilseigner mehr als 20% der Stimmrechte am Beteiligungsunternehmen hält. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem der maßgebliche Einfluss vorliegt. Die Einbe- ziehung nach der Equity Methode endet zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Einfluss endet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzern- anteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird den Vermögenswerten und Schulden insoweit zugerechnet, als deren Zeitwerte von den Buchwerten, unabhängig vom Umfang der Min- derheitenanteile, abweichen. Ein aus Erstkonsolidierungen ver- bleibender Geschäfts- oder Firmenwert wird gesondert erfasst. Gemäß IFRS 3 werden Geschäfts- oder Firmenwerte nicht plan- mäßig über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben, sondern mindes- tens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen, der zu einer Abwertung führen kann (Impairment-Only-Approach). Bei sukzessivem Erwerb von Anteilen an voll konsolidierten Toch- tergesellschaften werden daraus resultierende Geschäftswerte ebenfalls unter den immateriellen Vermögenswerten erfasst. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forde- rungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen sowie Haf- tungsverhältnisse zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Im Konzern noch nicht realisierte Zwischen- gewinne werden erfolgswirksam eliminiert. 7.2.4 Konsolidierungskreis Die Gruppe besteht zum 31. Dezember 2009 aus der M.Tech AG sowie 15 deutschen und ausländischen Tochtergesellschaften (31. Dezember 2008: zwölf Tochtergesellschaften, siehe auch Anteilsbesitzliste der M.Tech AG). Nachfolgende Gesellschaften wurden neben dem Konzernmutter- unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Name der Gesellschaft Sitz Land Anteil Kapital in % Inland Signalbau Huber GmbH1 Unterensingen Deutschland 100,0 M-Unicomp Verkehrs- systeme GmbH Berlin Deutschland 100,0 Dambach-Werke GmbH1, 2 Gaggenau Deutschland 100,0 DAMBACH Corporate Design GmbH1, 2 Gaggenau Deutschland 100,0 Dambach Grundstücks- verwaltung GmbH & Co. KG2 Gaggenau Deutschland 100,0 Swarco Shared Service GmbH1 Unterensingen Deutschland 100,0 Dambach Verwaltungs GmbH2 Gaggenau Deutschland 100,0 Ausland Signalbau Huber Ver- kehrstechnik Ges.mbH Wien Österreich 100,0 Signalbau Huber CZ s.r.o. Prag Tschechien 100,0 Signalbau Huber Spolska z.o.o. Warschau Polen 100,0 Signalbau Huber Hellas A.E. Athen Griechenland 66,7 Dambach UK Ltd.2 Richmond Groß- britannien 100,0 Weiss-Traffic-Solutions GmbH Otelfingen Schweiz 100,0 HEL-Tec GmbH Oberentfelden Schweiz 100,0 Swarco Traffic Hungaria Kft.3 (vormals: Vilati-Signalbau Huber Forgalomtechnika Kft.) Budapest Ungarn 42,0 1 Die Gesellschaft erfüllt die erforderlichen Bedingungen für die Inanspruch- nahmeder Befreiungsvorschrift gem § 264 Abs.3 HGB und verzichtet deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen. 2 Unternehmen der Dambach Gruppe. 3 Nach der Equity Methode einbezogen.
