Report-Investor: Mineralbr. Überkingen-Tein. AG - Geschäftsbericht 2009

Konzernabschluss 2009  |  77 Latente Steueransprüche werden in dem Umfang erfasst, in  dem es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis  zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähige  temporäre Differenz verwendet werden kann. Der Buchwert  latenter Steueransprüche ist an jedem Bilanzstichtag zu  überprüfen und in dem Maße zu verringern, in dem es nicht  mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteu- erndes Jahresergebnis zur Verfügung steht, gegen das der  Vermögenswert verwendet werden kann. Bisher nicht ange- setzte latente Steueransprüche werden in dem Umfang  angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein  künftig zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des  latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steuern werden zu den Steuersätzen bemessen,  deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert  realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, zu erwarten ist.  Dabei werden die Steuersätze zu Grunde gelegt, die zum  Bilanzstichtag gültig sind. Latente Steuern werden als Steuerertrag oder -aufwand in  der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn sie  betreffen erfolgsneutral unmittelbar im Eigenkapital erfasste  Posten; in diesem Fall werden die latenten Steuern ebenfalls  erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.  Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden wer- den miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen   einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen  Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuer- schulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen  Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde  erhoben werden.

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