Report-Investor: PATRIZIA Immobilien AG - Geschäftsbericht 2009

konzernabschluss und -anhang 77 3.10 derivative finanzinstrumente der konzern verwendet die derivativen Finanzinstrumente zinssatz-swaps, -collars und -caps, um sich gegen zinsänderungsrisiken abzusichern. diese derivativen Finanzinstrumente werden zum beizulegenden zeitwert be- wertet. derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender zeitwert positiv ist, und als schulden, wenn ihr beizulegender zeitwert negativ ist. gewinne oder Verluste aus Änderungen des beizulegenden zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten, die nicht die kriterien für die bilanzierung als sicherungsbeziehungen erfüllen, werden sofort erfolgswirksam erfasst. die sicherungsinstrumente der PaTrIzIa gruppe werden für die bilanzielle behandlung als absicherung von cash Flows eingestuft, da es sich um eine absicherung des risikos von schwankungen der cash Flows handelt, das dem mit einem bilanzierten Vermögenswert oder der bilanzierten schuld verbundenen risiko zugeordnet werden kann. zu beginn der absicherung werden sowohl die sicherungsbeziehungen als auch die risikomanagementziel- setzungen und -strategien des konzerns im hinblick auf die absicherung formal festgelegt und dokumentiert. die dokumentation enthält die Festlegung des sicherungsinstruments bei der kompensation von risiken aus Änderungen des beizulegenden zeitwerts oder der cash Flows des gesicherten grundgeschäfts. derartige siche- rungsbeziehungen werden hinsichtlich der erreichung einer kompensation der risiken aus Änderungen des bei- zulegenden zeitwerts oder der cash Flows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt. sie werden fortlaufend dahingehend beurteilt, ob sie tatsächlich während der gesamten berichtsperiode, für die die sicherungsbezie- hung definiert wurde, hoch wirksam waren. sicherungsgeschäfte zur absicherung von cash Flows (cash Flow hedges), die die strengen kriterien für die bilan- zierung von sicherungsbeziehungen erfüllen, werden wie folgt bilanziert: der effektive Teil des gewinns oder Verlusts aus einem sicherungsinstrument wird direkt im eigenkapital erfasst, während der ineffektive Teil sofort erfolgswirksam erfasst wird. die im eigenkapital erfassten beträge werden in der Periode in die gewinn- und Verlustrechnung umgebucht, in der die abgesicherte Transaktion das Periodenergebnis beeinflusst, z. b. dann, wenn abgesicherte Finanzerträge oder -aufwendungen erfasst werden oder wenn ein erwarteter Verkauf durchgeführt wird. Wird mit dem eintritt der vorgesehenen Transaktion oder der festen Verpflichtung nicht länger gerechnet, werden die zuvor im eigenkapital erfassten beträge in die gewinn- und Verlustrechnung umgebucht. Wenn das siche- rungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ausgeübt wird, ohne dass ein ersatz oder ein Überrollen des sicherungsinstruments in ein anderes sicherungsinstrument erfolgt, verbleiben die bislang im eigenkapital erfassten beträge solange als gesonderter Posten im eigenkapital, bis die vorgesehene Transaktion oder feste Verpflichtung eingetreten ist. 3.11 PensionsverPfliCHtunGen leistungsorientierte Pensionspläne werden nach der „Projected-unit-credit-Methode“ (anwartschaftsbarwert- verfahren) auf der basis eines Pensionsgutachtens bewertet. Mangels Wesentlichkeit wird der im Pensionsauf- wand enthaltene zinsanteil im Personalaufwand und nicht im Finanzergebnis gezeigt. lageBericchtkonzernaBschlUssUnd-anhang

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