Report-Investor: Phoenix Solar Aktiengesellschaft - Geschäftsbericht 2009

155PhoENIx SoLAR AG | GESChäFTSBERIChT 2009 FINANZ-GLoSSAR GEWINN- UND VERLUSTREChNUNG In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) werden die Erträge und Aufwendungen einer Periode gegenüber gestellt. Sie ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses. GRUNDKAPITAL Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft, manchmal auch als Nominalkapital bezeichnet, ist die Summe der Nenn- werte über die emittierten (ausgegebenen) Stamm- und Vorzugsaktien. In der Bilanz des Unternehmens wird das Grundkapital als gezeichnetes Kapital als Teil des Eigenka- pitals ausgewiesen und ist in Aktien unterteilt, womit das Mitgliedschaftsrecht der Anteilseigner an der Gesellschaft verbrieft wird. hEDGING-TRANSAKTIoN Absicherung eines bestehenden Portfolios gegen Kursände- rungsrisiken durch den Einsatz von derivativen Finanzinst- rumenten. IAS International Accounting Standards; Rechnungslegungs- standards, nach denen viele Unternehmen ihre Jahres- und Zwischenabschlüsse erstellen. IASB International Accounting Standards Board; überarbeitet die International Accounting Standards (IAS) regelmäßig und ersetzt sie allmählich durch die IFRS. IFRIC International Financial Reporting Interpretations Commit- tee; Gruppe im Rahmen der International Accounting Stan- dards Committee Foundation (IASC), die für IFRS und IAS Rechnungslegungsstandards Auslegungen veröffentlicht. IFRS International Financial Reporting Standards; internationale Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen, die vom IASB herausgegeben werden. Kapitalmarktorientierte Unter- nehmen, die beispielweise. im Prime Standard der Deut- schen Börse notiert sind, müssen nach handelsrechtlichen Vorschriften IFRS anwenden. INhABERAKTIE Wertpapier, das einen Bruchteil des Grundkapitals einer Akti- engesellschaft verbrieft. Der Inhaber erbringt den Nachweis über den Besitz von Inhaberaktien über sein Aktiendepot. KAPITALFLUSSREChNUNG Durch die Kapitalflussrechnung, auch Cashflow-Rechnung genannt, soll die Veränderung des Liquiditätspotenzials im Zeitverlauf quantifiziert und die Ursachen der Veränderun- gen herausgestellt werden. KoNSoRTIALKREDITVEREINBARUNG Kreditvereinbarung zwischen einem Unternehmen und einem Zusammenschluss von Banken (Konsortium). MARKTKAPITALISIERUNG Kennziffer, die den aktuellen Marktwert eines Unternehmens an der Börse wiedergibt. Sie wird berechnet, in dem man den aktuellen Kurswert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien multipliziert. oUTSIDE-BASIS DIFFERENCES Betrag für die Ermittlung und offenlegung von latenten Steuern bei einem Mutterkonzern aufgrund von versteck- ten Differenzen steuerlicher Beteiligungsansätze und dem Eigenkapital der Beteiligung im Vergleich zum korrespondie- renden IFRS-Wertansatz. PERCENTAGE-oF-CoMPLETIoN-METhoDE Möglichkeit nach IAS unter bestimmten Bedingungen, Umsätze und Gewinne von begonnenen; aber noch nicht fertig gestellten Aufträgen in der GuV auszuweisen. Der Aus- weis erfolgt entsprechend des Fertigstellungsgrades. PRIME STANDARD Teilbereich des regulierten Marktes der Deutschen Börse für Unternehmen, die besonders hohe Transparenzstandards erfüllen. RoCE Return on Capital Employed (Verzinsung des eingesetzten Kapitals); stellt das EBIT dem eingesetzten Kapital innerhalb einer Periode gegenüber, um die Ertragskraft des Gesamtka- pitals zu ermitteln. STAMMAKTIE Verbrieft dem Besitzer sämtliche Aktionärsrechte; dominie- rende Aktiengattung im deutschen Börsenwesen. STÜCKAKTIE (ohNE NENNWERT) Im Gegensatz zu Nennwertaktien, die auf einen bestimmten Betrag als Anteil am Grundkapital lauten, verbriefen Stückak- tien einen prozentualen Anteil am Grundkapital des Unter- nehmens. TERMINGESChäFT Bei einem Termingeschäft liegt die Erfüllung des handels, also der Termin der Lieferung und der Termin der Bezahlung der Waren, in der Zukunft. WAIVER FEE Kosten/Gebühr für die Abgabe einer Verzichtserklärung (waiver). WoRKING CAPITAL Kennzahl zur Beurteilung der Liquidität eines Unterneh- mens, indem das Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristi- gen Verbindlichkeiten errechnet wird. ZINSCAPS Vertragliche Vereinbarung einer Zinsobergrenze gegen Zah- lung einer Prämie. ZINSSWAPS Zinsderivate, bei dem zwei Vertragspartner vereinbaren, zu bestimmten zukünftigen Zeitpunkten Zinszahlungsströme auf festgelegte Nennbeträge auszutauschen.

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