PRAKTIKER KONZERN GEschäfTsbERIchT 2009 7 An unsere Aktionäre brieF An Die Aktionäre Ziel richtet sich dann auch die Optimierung der Prozesse und Aufwendungen aus. „Praktiker 2013“ soll die Maßnahmen, die zur Steigerung des Umsatzes sowie zur Verbesserung der Ertragslage und damit zur Be- wältigung der krisenhaften Entwicklungen des Jahres 2009 bereits ergriffen worden sind, bündeln, besser koordinieren, sie in die Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen einbinden und so auf mittlere Sicht die Ertragskraft wieder deutlich steigern – und zwar auf ein Niveau, wie es in den Jahren 2005 und 2006 be- reits erzielt worden war. Zunächst konzentrieren sich die Maßnahmen auf Prozesse und Strukturen der Ver- triebslinie Praktiker in Deutschland, da hier das Potenzial zur Ertragssteigerung am größten erscheint. Im Laufe des Jahres 2010 werden die Maßnahmen dann auf die anderen Bereiche des Konzerns ausgeweitet. Der Zukunftssicherung dient auch die Entscheidung des Aufsichtsrats, den Geschäftsverteilungsplan des Vorstands zu ändern. Sie wurde zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres gefällt und mit Beginn des Jah- res 2010 wirksam. Seitdem sind die operativen Aufgaben, nach Deutschland und internationalem Geschäft aufgeteilt, erstmals in zwei Ressorts konzentriert und die Ressorts Finanzen und Personal im Wesentlichen als konzernweite Querschnittsfunktionen definiert. Dadurch werde ich als Vorstandsvorsitzender von allen operativen Aufgaben entlastet und kann mich vollständig auf die Weiterentwicklung des Konzerns und das Programm „Praktiker 2013“ konzentrieren. Hiermit haben wir eine Aufgabenverteilung gefunden, die der Wertsteigerung des Konzerns und dementsprechend Ihrer Aktienanlage nur förderlich sein kann. Bei der Formulierung des Dividendenvorschlags hatte der Vorstand der Praktiker Bau- und Heimwer- kermärkte Holding AG erneut abzuwägen zwischen dem kurzfristigen Renditeinteresse und dem Wunsch, angesichts eines anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds und der damit verbundenen Um- satz- und Ertragsrisiken die Liquiditätsposition möglichst stabil zu halten. Er hatte auch zu berücksichtigen, dass der Rückgang des Jahresüberschusses im für die Dividendenausschüttung relevanten Einzelabschluss der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG nicht so stark ausgefallen ist wie im hier vorlie- genden, nach internationalen Bilanzierungsregeln (IFRS) erstellten Konzernabschluss. Als Ergebnis dieser Abwägungen hat der Vorstand der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG dem Aufsichtsrat den Vorschlag vorgelegt, für das Geschäftsjahr 2009 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 0,10 Euro je Aktie auszuschütten und den Bilanzgewinn im Übrigen zu thesaurieren. Praktiker wird in diesem und in den kommenden Jahren alle Kräfte mobilisieren, um die Trendwende in Umsatz und Ertrag herbeizuführen und langfristig zu sichern. Mit „Praktiker 2013“ haben wir den richti- gen Weg eingeschlagen. Diesen Weg von Wachstum und Ertrag werden wir konsequent weitergehen – mit Besonnenheit, Zuversicht und Entschlossenheit, mit unternehmerischem Mut und wertorientiertem Verant- wortungsbewusstsein. Dafür stehen meine Kollegen und ich gemeinsam mit unseren Mitarbeitern. Ihnen, den Mitarbeitern im In- und Ausland, danken wir für ihre im Berichtsjahr erbrachten Leistungen, ihr Enga- gement und ihre Veränderungsbereitschaft, die gerade jetzt mehr denn je gefordert ist. Unseren Aktionären danken wir für das in uns gesetzte Vertrauen, um das wir sie weiterhin bitten. Freundlichst Ihr Wolfgang Werner Vorsitzender des Vorstands Kirkel, im März 2010
