Im Geschäftsjahr 2009 ist aus dem Aktienoptionsprogram ESOP I analog zum Vorjahr kein Aufwand entstanden. Der in der Berichtsperiode erfasste Gesamtaufwand für ESOP II beträgt 0,1 Mio. m (31.12.2008: 1,3 Mio. m) und für ESOP III 0,7 Mio. m (31.12.2008: 2,6 Mio. m). in 2009 gewährte optionen In 2009 wurden weitere Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm ESOP III ausgegeben, die zum Bezug von 945.914 Aktien ermächtigen. Es wurden folgende Modellparameter und Prämissen für die Optionspreisermittlungen herangezogen: Ausgabezeitpunkt 05.03.2009 Aktienkurs zum Ausgabezeitpunkt 10,40 m Ausübungspreis 14,68 m Erdienungszeitraum 2 Jahre Erwartete durchschnittliche Laufzeit der Option 3 Jahre Gesamtlaufzeit der Option 4 Jahre Erwartete Volatilität des Aktienkurses 0,9 Dividendenrendite 1,0 % ab 2010 Risikoloser Zins 1,56 % Auf Basis der dargestellten Annahmen sowie die oben genannte Ausübungsbedingung wurden die beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Optionen (Bezugsrechte für eine Aktie) mit 5,10 m ermittelt. Die Ermittlung des Fair Value erfolgte auf Grundlage der Monte-Carlo-Simulation. Die Volatilität wurde auf Grundlage der historischen Volatilität, basierend auf der Peer Group aus den vergangenen ein und zwei Jahren, ermittelt. Kapitalrücklage Im Zusammenhang mit dem mittelbaren Erwerb der restlichen Anteile an der Solibro GmbH durch den Erwerb der Solibro AB (Uppsala, Schweden) hat die Q-Cells SE im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung 3.988.170 neue auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien begeben. Die Bewertung der ausgegebenen Aktien erfolgte auf Basis des Börsenwertes zum Erwerbsstichtag. Im Ergebnis wurden 38,3 Mio. m in die Kapitalrücklage eingestellt. Der Vorstand der Q-Cells hat am 14. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Emission einer nicht nach- rangigen und (vorbehaltlich der Garantie) nicht besicherten Wandelschuldverschreibung beschlossen. Wir verweisen dazu auf die Beschreibung der Wandelschuldverschreibung im Abschnitt 6.15. Bei dieser Wandelanleihe handelt es sich nach IAS 32.28 um ein hybrides strukturiertes Finanzinstrument welches neben einer Fremdkapitalkomponente auch Eigenkapitalelemente (Recht auf den Bezug von Aktien) enthält. Bei der Bilanzierung sind diese Komponenten getrennt zu ermitteln und darzustellen. Der Fair Value der Eigenkapital- komponente einschließlich der eingebetteten Derivate (Kündigungsoptionen) beträgt 23,2 Mio. m. Entsprechend IAS 32.38 sind die bisher angefallenen Transaktionskosten in Höhe von 3,8 Mio. m in dem Verhältnis der Fremd- und Eigenkapitalkomponente auf die zugewiesenen Werte verteilt worden. Zum 31. Dezember 2009 wird die Eigenkapitalkomponente aufgrund der direkt im Eigenkapital erfassten anteiligen Transaktionskosten mit einem Saldo von 22,9 Mio. m in der Kapitalrücklage ausgewiesen. 135Vorwort Aufbruch Nachhaltigkeitsbericht Aktie Konzernlagebericht Konzernabschluss
