Roth & Rau AG Geschäftsbericht 2009 144|145 Die Roth & Rau AG hat zur Finanzierung des II. Bauabschnittes in Hohenstein-Ernstthal ein variabel verzinstes Darlehen bei der BW-Bank in Höhe von ursprünglich 2.000 T€ aufgenommen. Der variable Zinssatz ist durch Zinssicherungsgeschäft (Zinsswap) gesichert. Die ausgewiesenen Verbindlichkei- ten bei der Sparkasse und der BW-Bank sind durch Grundpfandrechte gesichert. Bei den Darlehen der Deutschen Bank handelt es sich um festverzinsliche Darlehen der in 2008 erworbenen AIS Automation Dresden GmbH. Die Darlehen werden jährlich mit einem Gesamtbetrag von 136 T€ getilgt. Die Finanzschulden werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effek- tivzinsmethode angesetzt. 4.4.2. Latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten Wir verweisen auf Kapitel 1.5.3. sowie 5.10. Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 29,2 % (Vorjahr: 29,2 %) ermittelt. Die Ermitt- lung der latenten Steuern erfolgt anhand eines Körperschaftssteuersatzes von 15 %. Weiterhin wur- den ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer sowie ein durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz von 382 % zugrunde gelegt. Auf temporäre Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten entfallen folgen- de bilanzierte Steuern: 31.12.2009 31.12.2008 in T€ aktiv passiv aktiv passiv Anlagevermögen 1.035 9.144 1.015 4.847 Forderungen 1.508 12.992 1.547 10.586 Rückstellungen 42 23 31 23 Sonstiges 14 1.140 0 1.146 Verbindlichkeiten 40 3 598 2 Derivative Finanzinstrumente 0 18 104 203 Verlustvorträge 1.418 0 165 0 Summe vor Saldierung 4.057 23.320 3.460 16.807 Saldierung -3.406 -3.406 -2.967 -2.967 Bilanzausweis 651 19.914 493 13.840 Von den latenten Steueransprüchen in Höhe von 4.057 T€ (Vorjahr: 3.460 T€) sind als 2.459 T€ (Vorjahr: 1.489 T€) als langfristig und 1.598 T€ (Vorjahr: 1.971 T€) als kurzfristig einzustufen. Bei den latenten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 23.320 T€ (Vorjahr 16.807 T€) sind 8.889 T€ (Vorjahr 5.335 T€) als langfristig und 14.431 T€ (Vorjahr: 11.472 T€) als kurzfristig zu klassifizieren. Eine passive Steuerlatenz auf „outside basis differences“ in Höhe von 7.520 T€ (Vorjahr 1.582 T€) wurde auf Grund der Kontrolle des Mutterunternehmens über das Ausschüttungsverhalten und der Kontrolle über den Zeitpunkt der Umkehrung nicht angesetzt und somit eine vom Mutterunternehmen kontrollierbare „permanent difference“ unterstellt.
