Brief an die Aktionäre Bericht des Aufsichtsrats Corporate Governance Roth & Rau Aktie Erneuerbare Energie Kernmärkte Konzernlagebericht Konzernabschluss Konzern-Anhang Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk Den überwiegenden Teil der Umsätze erzielte Roth & Rau erneut mit internationalen Kunden. So belief sich der Auslandsanteil auf 163.908 T€ oder 82,8 % (2008: 86,5 %). Der Schwerpunkt lag wie in den vergangenen Jahren mit 101.493 T€ auf Asien (2008: 134.345 T€). Das zweitgrößte Umsatzvolumen von 45.182 T€ entfiel auf Europa (2008: 89.439 T€). Die USA trugen 16.772 T€ bei (2008: 11.191 T€). Die Reduzierung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen führte zu einer Bestandsver- änderung von -3.568 T€ (2008: 8.024 T€). Die aktivierten Eigenleistungen stiegen von 5.456 T€ um 9.558 T€ auf 15.014 T€, was vor allem auf die Intensivierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zurückzuführen ist. Im Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von 2.537 T€ auf 4.950 T€ ist im Wesentlichen der Badwill aus der Akquisition der CTF Solar GmbH in Höhe von 1.141 T€ enthalten, welcher im Rahmen der Kaufpreisallokationen ermittelt wurde ( Konzern-Anhang, Kapitel 4.1.1.2.). Die Materialaufwandsquote konnte im vergangenen Jahr deutlich von 75,4 % auf 59,7 % reduziert werden. Hier wirkten sich der geschäftsbedingte Rückgang des Einkaufsvolumens um ca. 50 % sowie die positiven Effekte aus den kontinuierlichen Verbesserungen im Supply Chain Management aus. Zusätzlich spiegelt sich hierin die im Vergleich zum Vorjahr abweichende Bewertung der Umsatzer- löse aus der Auftragsfertigung wider ( Konzern-Anhang, Kapitel 4.2.2.). Ohne diesen Sondereffekt beträgt die Aufwandsquote 60,0 %. Insgesamt sank der Materialaufwand um 42,5 % von 205.264 T€ auf 118.059 T€. Die im Berichtszeitraum getätigten Akquisitionen und der Personalaufbau in den Bereichen For- schung und Entwicklung, Technik, Engineering, Vertrieb sowie Verwaltung haben zu einem Anstieg der Mitarbeiterzahl von 606 auf 874 zum Bilanzstichtag geführt. Dementsprechend stieg der Personal- aufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr um 92,2 % von 20.145 T€ auf 38.724 T€. Im Zusammenhang mit dem niedrigeren Umsatzniveau erhöhte sich die Personalaufwandsquote deutlich von 7,4 % auf 19,6 %. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Mitarbeiter ab S. 63. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 18,1 % von 28.120 T€ auf 33.198 T€. Dafür waren verschiedene Faktoren verantwortlich, darunter höhere Werbe- und Reisekosten infolge der zuneh- menden Internationalisierung der Geschäftstätigkeit, Beratungskosten im Zusammenhang mit den getätigten Akquisitionen, zusätzliche Kosten für den Ausbau der externen Vertriebspartnerschaften sowie die Neustrukturierung des Servicegeschäfts. Den gestiegenen Aufwendungen stand der erheb- liche Rückgang der Kosten der Warenabgabe infolge des rückläufigen Geschäftsvolumens entgegen. 2008 2009 Umsatz nach Regionen in % Deutschland 13,5 Deutschland 17,2 Andere 0,2 Andere 0,2 Europa 32,8 Europa 22,8 Asien 49,4 Asien 51,3 USA 4,1 USA 8,5
