Report-Investor: Roth & Rau AG - Geschäftsbericht 2009

Brief an die Aktionäre Bericht des Aufsichtsrats Corporate Governance Roth & Rau Aktie Erneuerbare Energie Kernmärkte Konzernlagebericht Konzernabschluss Konzern-Anhang Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess (§ 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB) Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) und Risikomanagementsystem im Roth & Rau Konzern ist darauf ausgerichtet, wesentliche Fehlaussagen in der Rechnungslegung zu vermeiden oder aufzudecken und die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Konzernrechnungslegung sowie die Einhaltung der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen sicherzustellen. Die Steuerung der Prozesse zur Konzernrechnungslegung und Lageberichtserstellung erfolgen bei der Roth & Rau AG in den Bereichen Konzernfinanzen und Konzerncontrolling. Die Basis bilden die regelmäßigen, unterjährigen Finanzberichterstattungen (Plan-, Ist- und Vorjahresvergleiche) zur Steuerung des operativen Geschäfts ( Unternehmenssteuerung, Seite 57). Gesetzesänderungen, Änderungen von Rechnungslegungsstandards und andere Vorgaben werden fortlaufend bezüglich Relevanz und möglicher Auswirkungen auf den Konzernabschluss analysiert. Die IKS-Prozesse werden bei Bedarf angepasst. Die Konsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgt unter Verwendung eines konzernweiten Bericht- erstattungssystems. Das Konzerncontrolling verantwortet in enger Abstimmung mit dem Bereich Konzernfinanzen die konzernweite und einheitliche Umsetzung der Reporting- und Konsolidierungs- prozesse und steht den Konzernunternehmen bei der Einhaltung der konzernweit gültigen Richtlinien und Verfahren unterstützend zur Seite. Zur Risikominimierung beinhaltet das IKS organisatorische Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen, wie Arbeits- und Verfahrensanweisungen, grundsätzliches Vier-Augen-Prinzip, Festlegung von Verant- wortlichkeiten und Vertretungsregelungen sowie IT-Kontrollen. Darüber hinaus erfolgt im Rahmen des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess eine kontinuierliche Überwachung der IKS-Prozesse. Chancen Branchenspezifische Chancen Die Solarbranche befindet sich am Anfang ihres langfristigen Wachstums, das zum einen aus der steigenden Energienachfrage und zum anderen aus den Herausforderungen des Klimawandels resul- tiert. Experten sehen zudem im Erreichen der Netzparität, der Wettbewerbsfähigkeit des Stroms aus Solarenergie zu den Bruttostrompreisen privater Haushalte, einen entscheidenden Wachstumstreiber. In diesem Zusammenhang wächst der Innovations- und Kostendruck für die Solarzellen- und Modul- hersteller. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage nach kostengünstigen, innovativen Technologien und Produktionsverfahren, von der Roth & Rau aufgrund seiner Positionierung als einer der internati- onal führenden Equipmentanbieter profitieren wird. Chancen ergeben sich auch durch die Entwicklung neuer Wachstumsmärkte weltweit. Der zuneh- menden Bedeutung der Solarenergie für die zukünftige Energieversorgung tragen immer mehr Regie- rungen durch neue Fördergesetzgebungen Rechnung. Als besonders vielversprechende Märkte betrachten wir unter anderem die USA, Indien und China, in denen wir bereits mit Standorten vertre- ten sind. Wichtige Zukunftsmärkte sind aus heutiger Sicht außerdem Russland und Nordafrika. Um auch künftig frühzeitig von den Wachstumschancen des internationalen Solarmarktes zu profitieren, sind wir bestrebt, die globale Präsenz des Roth & Rau Konzerns kontinuierlich auszubauen. Im Turnkey-Geschäft ergeben sich insbesondere Chancen durch den Einstieg branchenfremder Unternehmen in die Photovoltaik. Zum schnellstmöglichen Aufbau einer Solarzellenproduktion sind Turnkey-Anbieter gefragt, die neben dem Produktionsequipment auch ein umfassendes technologi-

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