Report-Investor: SAP AG - Geschäftsbericht 2009

Bilanzsitzung In seiner Sitzung am 26. März 2009 beschäftigte sich der Aufsichtsrat vorrangig mit der Rechnungslegung und Konzernrechnungslegung der SAP AG für das Geschäftsjahr 2008, mit den von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) durchgeführten Abschlussprüfungen und mit dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des im Ge- schäftsjahr 2008 erzielten Bilanzgewinns der SAP AG. Der Prüfungsausschuss berichtete unter anderem über Art und Umfang seiner Prüfung der Abschlussunterlagen und empfahl dem Aufsichtsrat deren Billigung. An der Bilanzsitzung nahm der Abschlussprüfer teil und berichtete eingehend über seine Prüfung und seine Prüfungsergebnisse. Die Prüfungsergeb- nisse wurden mit dem Aufsichtsrat diskutiert, was die Beantwortung von Fragen durch den Abschlussprüfer einschloss. Der Aufsichtsrat erteilte dem Ergebnis der Abschlussprü- fung seine Zustimmung. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhob der Aufsichtsrat keine Einwände und billigte die Abschlüsse für das Geschäftsjahr 2008. Wir prüften außerdem den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schlossen uns diesem Vorschlag an. Darüber hinaus verabschiedeten wir unsere Beschlussvorschläge zur Tagesordnung für die Hauptversammlung im Mai 2009 und beschlossen dabei insbeson- dere – entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses – unseren Vorschlag an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009. Weite- rer Gegenstand dieser Sitzung war die Berichterstattung über den Geschäftsverlauf im ers- ten Quartal 2009. Der Aufsichtsrat genehmigte verschiedene Rechtsgeschäfte zwischen SAP und einzelnen Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats. Wir erteilten außerdem nach eingehender Erörterung unsere Zustimmung zu den vom Vorstand vorgelegten maxi- malen Gesamtbudgets für die Vergabe virtueller Aktienoptionen im Geschäftsjahr 2009 im Rahmen des neuen SOP Performance Plan 2009 und für die Vergabe der Stock Appreci- ation Rights (STARs) im Rahmen des STAR Performance Plan 2009. Der Aufsichtsrat stimmte ferner dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Aufsichtsrat, Vorstand und leitende Mitarbeiter des SAP-Konzerns (sogenannte Directors and Officers Liability Insuran- ces, D&O-Versicherung) für den Zeitraum vom 1. April 2009 bis 1. April 2010 zu. Der Personalausschuss, der Technologie- und Strategieausschuss und der zum Rechtsstreit mit Oracle eingesetzte Sonderausschuss berichteten über ihre Arbeit in den jeweils zuletzt durchgeführten Ausschusssitzungen. Der Bericht des Personalausschusses informierte über die in diesem Gremium erneut intensiv geführten Diskussionen über die Struktur der Vor- standsvergütung. Im Anschluss an den Bericht des Personalausschusses und auf dessen Empfehlung beschloss der Aufsichtsrat die einzelnen Komponenten und Bemessungs- kriterien der Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2009 – mit Ausnahme der Zuteilung der virtuellen Aktienoptionen, die durch den Personalausschuss in seiner außerordentlichen Sitzung am 6. Mai 2009 unter Beachtung der durch den Gesamtaufsichtsrat vorgegebenen Vergütungsstruktur erfolgte. Der Bericht des Technologie- und Strategieausschusses be- fasste sich mit dem Produktportfolio-Management-Prozess und dem Produktportfolio. Der Bericht des Sonderausschusses umfasste die Darstellung des Stands des Rechtsstreits mit Oracle in den USA und dabei insbesondere des Verlaufs der im Anschluss an den gericht- lichen Vergleichstermin (Settlement Conference) vom 23. Februar 2009 vertraulich geführten Vergleichsverhandlungen sowie die weitere interne Aufarbeitung des dem Rechtsstreit zu- grunde liegenden Sachverhalts. 027Bericht des Aufsichtsrats

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