ringfügig, nachdem er vier Jahre in Folge gestiegen war. In einigen Regionen waren die negativen Einschätzungen auf eine Änderung unseres Supportkonzepts für die Software zurückzuführen. Als Reaktion hierauf konnten wir einen Rückgang der Kundenbindung zur SAP, insbe- sondere in Europa, beobachten. SAP ist seither im intensiven Gespräch mit unseren Anwendergruppen, um ihnen den Mehrwert des neuen Supportmodells, unter anderem auch mit Messwerten, zu verdeutlichen. In der zweiten Jahreshälfte 2009 zeichnete sich eine Stabilisie- rung bei der Zufriedenheit und Treue unserer Kunden ab. Zusätzlich messen wir auch die folgenden Kennzahlen: • Mitarbeiterzufriedenheit: Während die Fluktuationsrate Auskunft über die Gewinnung und langfristige Bindung von Fachkräften gibt, sind das Engagement und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter wichtige Indikatoren dafür, ob wir das hohe Niveau unserer Mitarbeiter durch Weiterbildung ausbauen und langfristig halten können. • Business Health Culture Index: SAP Health Management hat ein ganzheitliches und umfassendes Gesundheits- programm speziell für die Anforderungen der SAP-Mitar- beiter entwickelt. Es richtet sich gezielt an Menschen, die einer sitzenden Tätigkeit mit einem hohen intellek- tuellen Anspruch nachgehen. Der Business Health Culture Index misst die Balance zwischen Stress und Zufrieden- heit und ist damit ein Indikator für Unternehmensgesund- heit und die Fähigkeit, strategische Ziele zu erreichen. • Soziale Investition: Unter dem Dachprogramm Clear Purpose sind die Initiativen zusammengefasst, mit denen die SAP ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach- kommt. Schwerpunkte unseres gesellschaftlichen Enga- gements sind die Bereiche Bildung, Transparenz und Governance, Überbrückung der digitalen Kluft und Ver- antwortung für die Umwelt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, etwa 1 % unseres Gewinns vor Steuern für soziale Zwecke aufzuwenden. Dabei verteilt sich die Sum- me auf Geldspenden, Sachspenden in Form von Technologie und durch die SAP geförderten Freiwilligen- initiativen. Wir bringen unser kollektives Wissen und unsere Ressourcen ein und leisten mit unseren Initiativen einen direkten und indirekten Beitrag zu vielen Program- men, die weltweit und auf lokaler Ebene durchgeführt werden. • Anteil von erneuerbaren Energien am Gesamtenergie- verbrauch: SAP verwendet verstärkt Strom aus erneuer- baren Energien. Der grüne Strom stammt entweder von Energieversorgern vor Ort oder von den Solaran- lagen auf den SAP-Gebäuden. 067Konzernlagebericht
