Report-Investor: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG - Geschäftsbericht 2009

Zusammengefasster Lagebericht – 69 – 8. Die Aufsichtsratsbezüge für den Zeitraum bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Juni 2009 richten sich nach dem zu Tagesordnungspunkt 8 gefassten Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 über die Vergütung des Aufsichtsrats. 9. Der zu Tagesordnungspunkt 8 gefasste Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 über die Vergütung des Aufsichtsrats wird aufgehoben.“ grundStrukturen der vorStAndSvergütung Bei der Festlegung der Vergütung des Vorstandes werden die Aufgaben und der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Gesamterfolg des Konzerns berücksichtigt. Die laufenden Vorstandsverträge wurden vor dem 5. August 2009 (Inkrafttreten des deutschen Gesetzes zur Angemessenheit der Vor- standsvergütung) und auch vor Inkrafttreten der Fassung vom 18. Juni 2009 des Deutschen Corporate Governance Kodex geschlossen und können während ihrer Laufzeit grundsätzlich nicht einseitig geän- dert werden. Im Hinblick auf die genannten neuen Bestimmungen wird sich der Aufsichtsrat im Jahre 2010, wie bereits im Jahre 2009, intensiv mit dem Thema „Vorstandsvergütung“ befassen und ggf. erfor- derliche Aktualisierungen vornehmen. Die Vergütung des Vorstandes umfasste im Berichtsjahr folgende Hauptkomponenten: Fixvergütung Variable Vergütung Sachbezug (Geschäftswagen) Kranken- und Pflegeversicherung (Zuschuss) Betriebliche Altersversorgung (nur bei Herrn Gerhard Ertl) Aktienoptionsprogramm Die vorstehend genannten sechs Hauptkomponenten werden im Folgenden näher erläutert. Die Fixvergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. Die variable Vergütung besteht aus einer jeweils individuellen Bonusvereinbarung, die sich am EBTDA orientiert. Auf diese Boni werden Abschlagszahlungen geleistet, die genaue Bonusberechnung erfolgt auf Basis des geprüften Konzernjahresabschlusses. Im Ergebnis betrugen die Aufwendungen für Vorstands- Boni im Jahre 2009 EUR 0. Den Mitgliedern des Vorstandes stand ein Geschäftswagen auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Für diesen Sachbezug wurde im Berichtsjahr lohnsteuerrechtlich ein geldwerter Vorteil angesetzt. Die Gesellschaft leistete im Berichtsjahr an die Mitglieder des Vorstandes Zuschüsse für die Kranken- und Pflegeversicherung. Für Herrn Gerhard Ertl besteht eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung. Der Wert der Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 130 (auf IFRS-Basis) bzw. TEUR 125 (auf HGB-Basis). Der Anspruch ist insolvenzgesichert; die Beiträge zur Insolvenzsicherung trägt die Gesellschaft. Die Mitglieder des Vorstands nahmen im Jahre 2009 am Aktienoptionsprogramm des SKW Metallurgie Konzerns wie folgt teil: Im Jahre 2008 wurden für beide Vorstandsmitglieder Aktienoptionsprogramme in Form von „Phantom Stocks“ aufgelegt. In diesen Programmen werden mehrere Bewertungsstichtage definiert, für die jeweils ein gewichteter XETRA-Durchschnittsschlusskurs über einen Zeitraum von 20 Handelstagen ermittelt wird. Aus dem Kursanstieg zwischen zwei Bewertungsstichtagen ergibt sich der ■ ■ ■ ■ ■ ■

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