Konzernanhang – 99 – C. WESENTLICHE BEWERTUNGS- UND BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungs- methoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Umsatz- und Aufwandsrealisierung Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind. Umsätze aus Warenverkäufen werden ausgewiesen, sobald die wesentlichen Chancen und Risiken des Eigentums auf den Käufer übergegangen sind und die Höhe der realisierbaren Umsätze verlässlich ermittelt werden kann und von der Einbringlichkeit der Forderung ausgegangen werden kann. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Keine Umsätze werden ausgewiesen, wenn wesentliche Risiken bezüglich des Erhalts der Gegenleistung oder einer möglichen Warenrückgabe bestehen. Im Übrigen werden Umsätze unter Abzug von Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti, Rabatten oder im Zusammenhang mit dem Verkauf stehenden Steuern ausgewiesen. Nicht aktivierungsfähige Aufwendungen werden im Zeitpunkt ihres Anfallens aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Langfristige Fertigungsaufträge Umsätze und Aufwendungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen werden nach der Percentage-of- Completion-Methode bilanziert, wonach die Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewie- sen werden. Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten. Nach der Percentage-of- Completion-Methode bilanzierte Fertigungsaufträge werden entsprechend den zum Stichtag aufgelau- fenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns bewertet. In der Bilanz werden diese Umsatzerlöse abzüglich erhaltener Anzahlungen in den Forderungen, bei negativem Saldo in den Verbindlichkeiten erfasst. Auftragsänderungen, Nachforde- rungen oder Leistungsprämien werden insoweit berücksichtigt, wie sie mit dem Kunden bereits verbind- lich vereinbart wurden. Wenn das Ergebnis eines Fertigungsauftrages nicht verlässlich schätzbar ist, werden wahrscheinlich erzielbare Umsätze bis zur Höhe der angefallenen Kosten erfasst. Auftragskosten werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand ausgewiesen. Ist absehbar, dass die gesamten Auftragskosten die Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust unmittelbar als Aufwand aus- gewiesen. Finanzergebnis Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst. Dividendenerträge aus finanziellen Vermögenswerten werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs des Gesellschafters auf Zahlung erfasst.
