Wesentliche Anreizsysteme Das deutsche Instrument der Einspeisevergütung für mit Photovoltaik erzeugten Strom gilt als das erfolg- reichste Modell. Der Erzeuger von Solarstrom erhält für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde eine garantierte Einspeisevergütung. Diese für die Dauer von 20 Jahren gezahlte „Mindestvergütung“ bietet jedem Betreiber einer Photovoltaikanlage die nötige Investitionssicherheit. Einige Länder gewähren staatliche Zuschüsse oder Steuergutschriften für die Investition in Photovoltaik- anlagen. Auf diese Weise sollen die hohen Anfangsinvestitionen für den Anlagenbetreiber reduziert wer- den. Der Nachteil dieses Instruments liegt in der fehlenden Berücksichtigung der langfristigen Leistungs- fähigkeit der Photovoltaikanlage; der Anreiz zur Qualitätssteigerung der einzelnen Anlagenkomponenten ist eher schwach. Daher werden Investitionszuschüsse und Steuererleichterungen tendenziell als zusätzli- ches Förderinstrument auf regionaler Ebene eingesetzt, so beispielsweise in Kalifornien (USA), Frankreich und Griechenland. Eine weitere Ausprägung staatlicher Förderung ist das Quotensystem. Hierbei bestimmt der Staat feste Quoten für den Anteil erneuerbarer Energien an der nationalen Energiebereitstellung. Diese sogenannten „Portfolioziele“ schaffen etwa in den USA insbesondere für Energieversorgungsunternehmen einen starken Anreiz, in die regenerative Energieerzeugung zu investieren. Unternehmenssteuerung, Ziele und Strategie Konzerninternes Steuerungssystem Die wesentlichen Elemente des konzerninternen Steuerungssystems sind die zweimal in der Woche stattfin- denden Vorstandssitzungen, die monatlich stattfindenden gemeinsamen Sitzungen von Vorstand, Bereichs- leitern und Abteilungsleitern sowie die monatlichen Besprechungen mit den Geschäftsführern der Landes- gesellschaften. Die Umsetzung der übergeordneten Unternehmensstrategie wird über Strategieberichte der einzelnen Abteilungen und Tochtergesellschaften dargelegt, über deren Zielerreichung je nach Relevanz quartalsweise oder monatlich berichtet wird. 2009 wurde die Führungsstruktur durch die Erweiterung des Vorstands von vier auf fünf Mitglieder und den deutlichen Ausbau der zweiten Führungsebene strategisch weiterentwickelt. Die zweite Führungsebene zählt inzwischen 18 Bereichsleiter am Hauptsitz in Niestetal und 13 Managing Directors der Auslandsgesellschaften sowie drei Geschäftsführer der SMA Railway Tech- nology GmbH. Finanzielle Ziele SMA verfolgt als finanzwirtschaftliche Zielsetzung die nachhaltige Wertsteigerung der SMA Gruppe. Das wertorientierte Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil der konzernweit einheitlichen Controlling- und Planungsprozesse. Als wesentliche Steuerungsgrößen nutzen wir dabei Umsatz, EBIT, Net Working Capital-Quote und FuE-Aufwand. an unsere aktionäre ansichten konzernlagebericht konzernabschluss sonstige Informationen 002 038 078 124 184 087 geschäft und rahmenbedingungen
