127VoRSTAnD LAGEBERicHT GEScHäFTSBEREicHE TAKKT-AKTiE UnTERnEHMEnSFÜHRUnG KonZERnABScHLUSS Gearing Das Gearing misst das Verhältnis zwischen Eigenkapital und nettofinanzverbindlichkeitenundwirdermittelt,indemdienetto- finanzverbindlichkeiten durch das Eigenkapital dividiert werden. Hedging Absicherung von Zins-, Währungs-, Kursrisiken o. ä. durch de- rivativeFinanzinstrumentewieoptions-oderTermingeschäfte, welche die Risiken der Grundgeschäfte (weitgehend) abdecken. Konsolidierung Die Konsolidierung dient der Erstellung eines Konzernab- schlusses aus den Daten der Einzelabschlüsse aller Gesell- schaften des Konzerns. im Rahmen der Konsolidierung werden Doppelzählungen sowie konzerninterne Vorgänge eliminiert. im Konzernabschluss wird die aus mehreren Unternehmen bestehende Gruppe so dargestellt, als würde es sich um ein einziges Unternehmen handeln. Lagergeschäft Die vom Kunden bestellte Ware wird ab Lager ausgeliefert. ProduktewerdenvonTAKKT-GesellschaftenimLagervorrätig gehalten. Latente Steuern Unterschiede zwischen den steuerlichen und den iFRS- Gewinnermittlungsvorschriften führen hinsichtlich der steuer- lichen Last zu Abweichungen. Diese Unterschiede werden über Abgrenzungen als Aktiv- oder Passivposten in der Bilanz dargestellt. Marktwerte Die Bewertung von Bilanzposten erfolgt zum Stichtag mit dem an einem Markt, beispielsweise der Börse, realisierbaren Wert. Nettofinanzverschuldung Die nettofinanzverschuldung ergibt sich aus der Saldierung sämtlicher in der Bilanz ausgewiesener zinstragenderVerbind- lichkeiten und den flüssigen Mitteln. Risikomanagement SystematischeVorgehensweise, um potenzielle Risiken für das Unternehmen zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. -reduzierung der möglichen nega- tiven Folgen auszuwählen und umzusetzen. Streckengeschäft Durch den Kunden bestellte Waren, unter anderem sperrige Artikel, werden direkt vom Lieferanten an den Kunden aus- geliefert. Die Rechnungsstellung erfolgt wie beim Lager- geschäft. Translationsrisiko Bewertungsrisiko, das aus Bilanzierungsvorschriften zur Um- rechnung von Währungsposten in Einzelabschlüssen, die in Fremdwährung erstellt werden, resultiert. Versandhandelszentrum Zusätzlich zu einer reinen Lagerfunktion, d. h. nur Ein- oder Auslagern von Artikeln, werden im Versandhandelszentrum weitere Funktionen wahrgenommen. So werden die Artikel beispielsweise einer strengen Qualitätskontrolle unterwor- fen. Zusätzlich werden zum Beispiel typische Streckenartikel, die von ausländischen Kunden bestellt werden, hier mit den Lagerartikeln kommissioniert. Damit wird eine optimierung der Transportwege erreicht. Warenwirtschaftssystem (WWS) Eine Software, die alle Bestandsdaten sowie alleWarenbewe- gungen und Geschäftsabläufe verwaltet bzw. dokumentiert. offene Aufträge werden hinsichtlich des Abwicklungsstands laufend überwacht. Bei Auslieferung werden automatisch alle notwendigen Lieferscheine und Rechnungen produziert. Zinscap Derivatives Finanzinstrument – eine garantierte Zinsobergrenze, welche gegen die Zahlung einer Prämie erworben wird. Steigt der Zins über diese garantierte Grenze, so erhält der Erwerber die Differenz vom cap-Verkäufer. Zinsdeckung Eine operative Ertragskennzahl, beispielsweise EBiTA, wird in Beziehung zum nettofinanzierungsaufwand gesetzt. Zinssatzswap Derivatives Finanzinstrument – eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, Zinszahlungen auf Grundlage unterschiedlicher Zinssätze auszutauschen. So können beispielsweise variable Zinssätze mit fixen Zinssätzen getauscht werden.
