125KonzernLagebericht Geschäftsverlauf in den Segmenten Der Umsatz nahm dank der hohen Auftragsbestände des Vorjahres bei den Neuanlagen sowie der starken Entwicklung des Service- und Modernisierungsgeschäfts um 8 % auf 5,3 Mrd € zu. Trotz Restrukturierungsaufwendungen von 32 Mio € stieg der Gewinn um 29 % auf das Rekordniveau von 558 Mio €. Dieser Erfolg wurde durch Volumensteigerungen und operative Verbesserungen, insbeson- dere bei den US-amerikanischen Aktivitäten, getrieben. Das Segment beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt 42.698 Mitarbeiter, 1 % we- niger als im Vorjahr. Die Entwicklung variierte dabei in den einzelnen Business Units, je nach der Auftragslage und wirtschaftlicher Gesamtsituation in den jeweiligen Märkten. In Wachstumsregionen wie China und Mittlerer Osten wurden dank der erfolgreichen Expansionsstrategie neue Mitarbeiter ein- gestellt. In vielen weiteren Regionen blieb die Belegschaft stabil, während in den USA, Großbritannien und Spanien im Zuge der Wirtschaftskrise die Personalzahlen zurückgingen. Central/Eastern/Northern Europe Die Business Unit erreichte infolge des rückläufigen Neuanlagengeschäfts nicht den Auftragseingang des Vorjahres. Besonders spürbare Rückgänge verzeichneten die britischen und russischen Aktivitäten. Auch in Frankreich ließ sich das hohe Auftragseingangsniveau des Vorjahres nicht halten. Der Umsatz der Business Unit konnte jedoch dank des guten Auftragseingangs im Vorjahr leicht auf 1,5 Mrd € aus- gebaut werden. Nennenswerte Zuwächse erzielten dabei insbesondere die Aktivitäten in Frankreich, Russland, Deutschland und den Niederlanden. In Großbritannien dagegen ging der Umsatz deutlich zurück. Im Zuge des gestiegenen Umsatzes nahm auch der Gewinn der Business Unit leicht zu. Höhere Ergebnisse erwirtschafteten vor allem die deutschen und niederländischen Aktivitäten; das Ergebnis der britischen Aktivitäten war dagegen rückläufig. Southern Europe/Africa/Middle East Bei Southern Europe/Africa/Middle East ging der Auftragseingang leicht zurück. Der Umsatz erreichte jedoch mit 819 Mio € nahezu den Vorjahreswert. Dabei konnten die spanischen Aktivitäten den starken Rückgang im Neuanlagengeschäft durch ihr wachsendes Service- und Modernisierungsgeschäft nicht vollständig ausgleichen. Die meisten anderen Regionen weiteten ihren Auftragseingang und Umsatz aus – insbesondere die Golfstaaten, Ägypten und Portugal. Der Gewinn der Business Unit erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Vor allem die spa- nischen Aktivitäten setzten durch ein starkes Service- und Modernisierungsgeschäft ihre gute Ergeb- nisentwicklung fort. Americas Trotz positiver Wechselkurseffekte konnte die Business Unit Americas das hohe Auftragseingangsni- veau des Vorjahres nicht halten. Ursache hierfür war der starke Rückgang des Neuanlagenmarktes in Nordamerika. Der Umsatz profitierte hingegen von der erfreulichen Entwicklung des Auftragseingangs im Vorjahr und lag mit 2,1 Mrd € deutlich über dem Vorjahreswert. Hierzu trugen sowohl das Neuanla- gen- als auch das Servicegeschäft insbesondere in Nordamerika bei. Auch in Südamerika, vor allem in Brasilien, entwickelte sich das Geschäft sehr erfreulich. Der Gewinn der Business Unit lag erheblich über dem Vorjahreswert. Dies war wesentlich den wei- teren Volumen- und Effizienzsteigerungen in Nordamerika und Brasilien sowie leicht positiven Effekten aus der Entwicklung des US-Dollar zu verdanken. Americas, die größte Business Unit von Elevator, erhöhte den Umsatz 2008/2009 auf 2,1 Mrd €.
