Report-Investor: ThyssenKrupp AG - Geschäftsbericht 2008 2009

225Konzernabschluss Konzern-Anhang Mio € Nominalwert 30.09.2008 Beizulegender Zeitwert 30.09.2008 Nominalwert 30.09.2009 Beizulegender Zeitwert 30.09.2009 Aktiva Währungsderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 4.041 150 4.024 163 Währungsderivate im Cash-Flow-Hedge 1.466 55 292 32 Eingebettete Derivate 189 8 377 19 Zinsderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung* 71 21 36 8 Zinsderivate im Cash-Flow-Hedge* 0 0 750 29 Warenderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 1.113 269 669 55 Warenderivate im Cash-Flow-Hedge 116 17 129 53 Warenderivate im Fair-Value-Hedge 44 6 41 0 insgesamt 7.040 526 6.318 359 Passiva Währungsderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 3.534 179 2.349 91 Währungsderivate im Cash-Flow-Hedge 2.415 137 1.562 56 Eingebettete Derivate 855 52 201 8 Zinsderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung* 750 21 0 0 Zinsderivate im Cash-Flow-Hedge* 148 4 1 0 Warenderivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 670 117 310 39 Warenderivate im Cash-Flow-Hedge 143 34 23 2 Warenderivate im Fair-Value-Hedge 10 1 41 0 insgesamt 8.525 545 4.487 196 * inklusive Zins-/Währungsderivate Die nachfolgende Tabelle stellt die Nominalwerte und beizulegenden Zeitwerte der im Konzern eingesetzten derivativen Finanzinstrumente dar: Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung Bilanzielle Sicherungsbeziehungen gem. IAS 39 (Hedge Accounting) bestehen vor allem zur Absicherung von Währungsrisiken aus festen vertraglichen Verpflichtungen in Fremdwährung sowie zukünftiger Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, zur Absicherung von Warenpreisrisiken aus Absatz- und Beschaffungsgeschäften und zur Absicherung von Zinsrisiken aus langfristigen Finanzierungen. Cash-Flow-Hedges Cash-Flow-Hedges bestehen vor allem zur Absicherung künftiger Zahlungsströme gegenüber Fremdwährungs- und Warenpreisrisiken aus zukünftigen Umsätzen und Beschaffungsgeschäften sowie Zinsrisiken aus langfristigen Finanzierungen. Diese Derivate werden zu beizulegenden Zeitwerten bilanziert, welche in einen effektiven und in einen ineffektiven Teil zerlegt werden. Der effektive Teil der Schwankungen der beizulegenden Zeitwerte dieser Derivate wird bis zum Realisationszeitpunkt des gesicherten Grundgeschäftes in den kumulierten direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen erfasst. Der ineffektive Teil hingegen wird ergebnis- wirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt. Bei Re- alisierung der zukünftigen Transaktionen (Grundgeschäfte) werden die im Eigenkapital kumulierten Effekte erfolgswirksam aufgelöst. Zum 30. September 2009 waren Sicherungsinstrumente in Höhe von 114 (i. Vj. 72) Mio € mit positiven beizulegenden Zeitwerten und in Höhe von 58 (i. Vj. 175) Mio € mit negativen beizulegenden Zeitwerten bilanziert. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 ist in den kumulierten direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen ein un- realisiertes Ergebnis in Höhe von 33 (i. Vj. -189) Mio € (vor Steuern) berücksichtigt. Die maximale Zeitdauer, für die Cash-Flows aus zu- künftigen Transaktionen gesichert werden, beträgt 60 Monate. Im Berichtsjahr wurden in Folge der unterjährigen Realisation von Grundgeschäften 9 (i. Vj. 21) Mio € aus den kumulierten direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert; davon entfallen 9 (i. Vj. 21) Mio € auf die Umsatzerlöse und 0 (i. Vj. 0) Mio € auf das sonstige Finanz- ergebnis. Zusätzlich wurden 40 Mio € anschaffungskostenmin- dernd (i. Vj. 191 Mio € anschaffungskostenerhöhend) aus den kumu- lierten direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen in die Vorräte umgegliedert, da die gesicherten Rohstoffe bilanziert wurden, aber noch keine ergebniswirksame Realisation des Grund- geschäftes stattgefunden hatte. Hieraus resultierte eine Minderung der Aufwendungen in Höhe von 48 Mio € in 2008/2009; im folgenden Geschäftsjahr werden Aufwendungen in Höhe von 8 Mio € erfasst. Darüber hinaus wurden 147 (i. Vj. 0) Mio € aus den kumulierten di- rekt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen in die Anschaffungskosten der Sachanlagen umgegliedert. Hiervon werden

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