
79an unsere aktionäre ThyssenKrupp AktieAN UNSERE AKTIONÄRE ThyssenKrupp Aktie 79 Nach Aktienrückkäufen in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2007/2008 hält die ThyssenKrupp AG 50.094.707 eigene Aktien. Dies entspricht 9,74 % des Grundkapitals. Die eigenen Aktien sind weder stimm- noch dividendenberechtigt. Die Anzahl der ausstehenden Aktien betrug zum Ende des Berichtsjahres 464.394.337 Stück. Die Zunahme um 920.845 Stück gegenüber Vorjahr ergab sich aus der Verwendung eigener Aktien für Mitarbeiterprogramme im Geschäftsjahr 2009/2010. Unter Berücksichtigung des Anteils der AKBH-Stiftung und der eigenen Aktien beträgt der Free Float oder Streubesitz, der in der Regel zur Gewichtung der ThyssenKrupp Aktie in Aktienindizes herangezogen wird, 64,93 % des Grundkapitals. In den vergangenen Jahren wurde die Aktionärsbasis deutlich verbreitert und vor allem weiter in- ternationalisiert. Mittlerweile kommen 70 % der 20 größten institutionellen Investoren aus dem Ausland. Unsere Investor-Relations-Anstrengungen zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades von ThyssenKrupp auf den internationalen Kapitalmärkten greifen. Das Interesse an der ThyssenKrupp Aktie steigt In den letzten beiden Jahren ist die Anzahl der Analysten, die ThyssenKrupp beobachten und konkrete Anlageempfehlungen aussprechen, um 25 % auf 35 Analysten gestiegen. Zum Ende des Geschäfts- jahres 2009/2010 haben gut 80 % dieser Analysten die ThyssenKrupp Aktie zum Kauf empfohlen. Erhebliches Wertpotenzial wird in den eingeleiteten strukturellen Verbesserungen sowie den neuen Stahlwerken in Brasilien und den USA gesehen. Allgemein ist das Interesse des Kapitalmarktes an der ThyssenKrupp Aktie nicht zuletzt auf Grund der eingeleiteten strukturellen und operativen Verbesserungen in den Handlungsfeldern Effizienz, Projekte und Portfolio weiter gestiegen. Auch die größere Transparenz im Zuge der neuen Konzernstruktur erfuhr vom Kapitalmarkt positive Resonanz. Analysten haben damit begonnen, bei ihren Anlageempfehlungen die Ertragsperspektiven unserer Industriegüter-Aktivitäten, der sogenannten Industrials, stärker zu berücksichtigen. Die Aufteilung des ehemaligen Segments Steel in die Business Areas Steel Europe und Steel Americas sowie des ehemaligen Segments Technologies in die Business Areas Plant Technology, Components Technology sowie Marine Systems und die damit verbundene externe Offenlegung von bewertungsrelevanten Finanzkennzahlen ermöglichen eine präzisere Modellierung der einzelnen Geschäftsfelder. Damit fördert die größere Transparenz auch eine angemessene Bewertung der ThyssenKrupp Aktie. Weitere Vorteile sind, dass nun der Hochlauf der neuen Stahlwerke anhand der zur Verfügung gestellten Finanzkennzahlen klar verfolgt und die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder von ThyssenKrupp noch besser mit denen der Wettbewerber verglichen werden können. Einhergehend mit der größeren Transparenz ist die stärkere Akzentuierung der Industrials-Geschäfte ein Schwerpunkt der Marketing-Anstrengungen von Investor Relations am Kapitalmarkt. Schließlich haben diese Geschäfte, wie beispielsweise Elevator Technology oder Plant Technology, in der jüngsten Krise wesentliche Beiträge zur Stützung des Konzernergebnisses geleistet bzw. verzeichnen, wie bei- spielsweise Components Technology, erhebliche Ergebnissteigerungen auf Grund der eingeleiteten strukturellen Verbesserungen. Hierzu wurden deren Equity Stories noch prägnanter aufbereitet; gezielt wurde auch der Kontakt mit entsprechenden Analysten und Fondsmanagern gesucht. Investor Relations ist dafür in Verbindung zu Brokern mit ausgewiesener Expertise insbesondere in Skandinavien getreten und nahm häufiger als früher an Konferenzen mit Industrials-Schwerpunkt teil. Insgesamt wurde die Teilnahme an Investorenkonferenzen um 50 % gegenüber 2009 erhöht; die ThyssenKrupp Aktie konnte einer Vielzahl neuer Investoren präsentiert werden. Die Kontakte mit Investoren insgesamt haben wir um mehr als 6 % auf über 900 gesteigert. ThyssenKrupp Investor Relations betont stärker die Industrials- Geschäfte des Konzerns.