Versatel | Konzernanhang 97 Die Berechnung der Wertberichtigung erfolgt auf Basis von Forderungsgruppen monatlich für alle Konzerngesellschaften. Generell werden bei Insolvenzen 100 Prozent, bei Forderungen größer 5 Tsd. Euro, älter 180 Tage 80 Prozent, größer 5 Tsd. Euro, älter 360 Tage, 100 Prozent, und bei Rechtsstreitigkeiten 100 Prozent vom Nettobetrag wertberichtigt. Forderungen, die an Inkasso- unternehmen zwecks Betreibung abgegeben werden, sind bis zu einem Alter von 360 Tagen mit 85 Prozent wertberichtigt, ältere mit 100 Prozent vom Nettobetrag wertberichtigt. Grundsätzlich wird der auf Grund vorgenannter Vorgehensweise identifizierte Wertminderungsbedarf über ein Wertberichtigungskonto erfasst. In den Fällen, in denen ein Forderungsausfall (z. B. nach Mitteilung der Uneinbringlichkeit einer Forderung durch Inkassounternehmen) identifiziert wird, wird der entsprechende Betrag direkt von den Forderungen abgesetzt. Die Altersstruktur der fälligen aber nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar: Die fälligen aber nicht wertberichtigten Forderungen entfallen im Wesentlichen auf Forderungen gegenüber Geschäftskunden und Carriern, diese Kundengruppen zahlen teilweise mit erheblichem Verzug. Da allerdings die o. g. Kriterien für die Bildung einer Wertberichtigung in diesen Fällen nicht erfüllt sind, erfolgt auf diese Forderungsbestände zunächst keine Wertberichtigung. in Tsd. € 31.12. 2009 davon nicht Gesamt wertberichtigt Forderungen aus LuL bis 30 Tage 9.022 9.022 Forderungen aus LuL 30 bis 60 Tage 2.619 2.619 Forderungen aus LuL 60 bis 90 Tage 1.839 1.289 Forderungen aus LuL über 90 Tage 18.349 0 Gesamt 31.829 12.930 in Tsd. € 31.12. 2008 davon nicht Gesamt wertberichtigt Forderungen aus LuL bis 30 Tage 11.059 10.662 Forderungen aus LuL 30 bis 60 Tage 2.798 2.278 Forderungen aus LuL 60 bis 90 Tage 1.580 725 Forderungen aus LuL über 90 Tage 28.014 524 Gesamt 43.451 14.189
