Report-Investor: Vivacon AG - Geschäftsbericht 2007

Vivacon AG Investment Management 10 Interview Wie beurteilen Sie den deutschen Markt für Wohnimmobilien? Seit 2004 entwickelte sich der Markt für deutsche Wohnimmobilien sehr positiv. Die leichte Abkühlung Mitte 2007 beruht weniger auf Überbewer- tungen, sondern auf den Folgen der Bankenkrise. Hier erwarten wir eine Marktstabilisierung, sobald die Nachwehen der Finanzierungskrise über- standen sind. Was macht den deutschen Markt für Sie interessant? Insgesamt gilt, dass der deutsche Wohnimmobilienmarkt wesentlich attraktiver ist als der anderer westeuropäischer Länder. Dort wurden Objekte zum Teil überbewertet. In Deutschland investiert man eher wert- sicher und nachhaltig. Welche Strategie verfolgen Sie mit den erworbenen Portfolios? Bei den meisten Portfolios verfolgen wir eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie. Vereinzelt nutzen wir auch die Möglichkeit, kurzfristig Arrondierungen vorzunehmen. Unternehmen Sie Maßnahmen zur Wertsteigerung? Unser Ziel ist es, Portfolios zu erweben, die einen gewissen Leerstand auf- weisen. Dann versuchen wir, die Leerstände zu reduzieren und durch Sanierungen und bauliche Maßnahmen den Instandhaltungsstau abzu- bauen, um ein erhöhtes Mietpotenzial zu realisieren. Warum haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit der Vivacon AG ent- schieden? Vivacon ist in der Lage, Portfolios off-market anzubieten, ohne aufwendi- ge und langwierige Bieterverfahren. Hinzu kommt die Qualität der Vivacon, viele kleine Portfolios zu interessanten großen Angeboten bün- deln zu können. Wie haben Sie die Vivacon AG während der Verkaufsprozesse erlebt? Die Geschäftsprozesse laufen in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Vivacon ist ein verlässlicher Partner mit einer hohen Transaktionssicher- heit. Es ist auch sehr positiv, dass Entscheidungen unkompliziert und auf kurzem Weg getroffen werden. Sie werden also auch zukünftig mit der Vivacon zusammenarbeiten? Ja, wir sind weiter im Gespräch und halten weitere gemeinsame Projekte für wahrscheinlich. Babcock & Brown, München Dr. Katja Popp

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