Vivacon AG Geschäftsbericht 2007 Konzern-Anhang 95 Sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Steuererstattungsansprüche Sonstige kurzfristige Vermögenswerte in einer Gesamthöhe von TEUR 17.823 (Vorjahr: TEUR 10.746) betreffen im Wesentlichen Mietabrechnungs- und Kautionskonten bei Verwaltern (EUR 6,4 Mio.;Vorjahr EUR 1,1 Mio.), Bestände auf Treuhandkonten (EUR 2,4 Mio.;Vorjahr EUR 2,0 Mio.) sowie Ansprüche auf Übereignung von Erbbaurechtsgrundstücken (EUR 0,0 Mio.; Vorjahr EUR 1,1 Mio.). Die gesondert ausgewiesenen Steuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 4,1 Mio. betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuervorauszahlungen im Berichtsjahr (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.). Sonstige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr:TEUR 297) weisen eine Restlaufzeit von über einem Jahr auf. Diese sind in einem gesonderten Posten innerhalb der Sonstigen langfristigen Vermögenswerte ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen von insgesamt TEUR 308 gebildet (Vorjahr: TEUR 4.069). Hiervon entfallen TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 3.808) auf eine vollständig wertberichtigte Forderung gegen die Vivacon German Properties. Diese Gesellschaft, an der der Konzern keine Kapitalanteile hält und bei der der Konzern über keine Kontrollrechte verfügt, sollte im Vorjahr an der Börse platziert werden. Die Vivacon AG hat sich in diesem Zusammenhang verpflichtet, Kosten des Börsengangs vorzufinanzieren. Gegenwärtig hat die Vivacon German Properties keine konkreten Pläne, diesen Börsengang vorzunehmen. Der Konzern hat daher die Forderung vollständig wertberichtigt. Zahlungseingänge auf wertberichtigte Forderungen wurden wie im Vorjahr nicht realisiert. Das Nettoergebnis beträgt daher insgesamt TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 4.069). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere Innerhalb der Guthaben bei Kreditinstituten werden vereinnahmte Kaufpreise in Höhe von EUR 90,6 Mio. (Vorjahr: EUR 59,9 Mio.) ausgewiesen, die zur Sicherung von Bankdarlehen an die jeweiligen finanzierenden Banken abgetreten sind und daher noch nicht zur freien Verfügung des Konzerns stehen. Mit den finanzierenden Banken sind Zinskompensationsvereinbarungen abgeschlossen, die eine Verzinsung der Kaufpreiseingangskonten zu den entsprechenden Darlehenskonditionen vorsehen. Darüber hinaus werden Zuflüsse aus der ersten Beleihung von Erbbaugrundstücken ausgewiesen, die in Höhe von EUR 8,0 Mio. zum Bilanzstichtag nicht frei verfügbar waren. Innerhalb des ersten Quartals wurden diese Zahlungsmittel für Zwecke der allgemeinen Konzernfinanzierung freigegeben. Damit stehen zum Stichtag insgesamt ausgewiesene liquide Mittel in Höhe von EUR 98,6 Mio. (Vorjahr: 124,4 Mio.) nicht zur freien Verfügung der Gesellschaft (siehe F. Kapitalflussrechnung). Darüber hinaus sind sämtliche Guthaben kurzfristig fällig. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden in der Regel mit einem Zinssatz von circa 2,00% verzinst. Die Wertpapiere in einer Gesamthöhe von EUR 5,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.) betreffen Fondsanteile und wurden im Januar 2008 veräußert. Die Marktwerte der ausgewiesenen Posten an liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens entsprechen wie im Vorjahr den Buchwerten. Das Nettoergebnis aus diesem Posten beträgt im Berichtsjahr EUR 4,1 (Vorjahr: 4,7 Mio.) 09 10
