potenzieller Lieferanten deren Bonität abzuleiten.“ Am ande- ren Ende der automobilen Wertschöpfungskette, im Vertrieb, arbeitet Martin, Bezirksleiter für den Mittleren Osten und Australien. „Durch das Studium hier lerne ich die Komplexität des internationalen Marketings noch besser verstehen. Das ist wichtig, um die Marke Škoda in neuen Märkten zu etablieren“, sagt Martin, der sich in seiner Abschlussarbeit mit den Be- dürfnissen des „Automobilkonsumenten im 21. Jahrhundert“ beschäftigen will. Die Immatrikulationsfeier ist kaum beendet, da findet man David Hlušiˇcka schon wieder an einem Bildschirm in der Uni- Bibliothek. Rastlos arbeitet der 24-Jährige an seiner Zukunft: Während seines Masterstudiums mit Schwerpunkt Finanz- management hat David schon Praktika bei Škoda und bei Volkswagen in Wolfsburg gemacht. Aber auch beim tschechi- schen Volkswagen Importeur und zuletzt in China hat der Stu- dent mitgearbeitet und so sein Netzwerk im Konzern ausge- baut. Jetzt hat er an der Auto-Hochschule zusätzlich einen Kurs in Mandarin belegt. „Andere Unis verlässt man als Theoretiker mit Titel, ich will ein Praktiker mit Titel sein“, meint David. Schwer vorstellbar, dass einer wie er nicht zu jenen 70 Prozent der Masterabsolventen gehören wird, die bei Škoda oder im Volkswagen Konzern nahtlos ihre Berufskarriere starten. „Nirgendwo gehen Theorie und Praxis so überzeugend Hand in Hand wie hier.“
